Uchte kaum zu packen / Neuhaus ist neu / Heiligenrode II lange ohne Schubert

Bücken hofft auf „Silber“

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Raimund Köster geht erneut als Topspieler des MTV Bücken in die Saison der Tischtennis-Bezirksliga.

Bücken - Von Carsten Drösemeyer. Gute Aussichten für den MTV Bücken und den TSV Heiligenrode II in der Tischtennis-Bezirksliga der Herren: Beide Teams dürften ganz vorne mitmischen, Bücken gilt sogar als extrem heißer Kandidat auf die Vizemeisterschaft. Denn: Den Titel wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit der SC Uchte schnappen.

MTV Bücken: Auch Bückens Kapitän Jens Habermann schiebt dem SCU die Favoritenrolle zu: „Die haben mit Andreas Ledig und Oliver Neumann das beste obere Paarkreuz der Bezirksliga, sind dahinter mit Jens Heineking ebenfalls glänzend besetzt und haben in Jörg Grundmann noch eine bärenstarke Nummer vier dazu bekommen. Uchte wird nicht zu gefährden sein.“ Den zweiten Platz hat Habermann dagegen keinesfalls abgeschrieben: „Dafür kommen in Gümmer II, Seelze III, Heiligenrode und uns einige Mannschaften in Frage. Da dürfte oftmals die Tagesform den Ausschlag geben. Mit etwas Glück können wir uns vielleicht das Relegations-Ticket sichern.“

Nicht nur vielleicht. Betrachtet man sich das MTV-Ensemble, so stechen keinerlei Schwachpunkte ins Auge – eher im Gegenteil: Gerade Topspieler Raimund Köster steht für höchste Qualität und auch Bückens Nummer zwei Andreas Scholz gilt als brandgefährlicher Vorhand-Kanonier. Zudem stellt Bücken eine erstklassige „Mitte“ (Habermann und Hartmut Jülke) und zog laut Habermann fürs untere Paarkreuz zusätzlich noch „einen richtig Guten“ an Land. „Michael Neuhaus ist aus Oyten zu uns gewechselt. Er wohnt schon länger in der Nähe von Hoya und hat deshalb einen Verein in der Nähe gesucht. Schön, dass wir es geworden sind. Mit seinem variablen Angriffsspiel sollte er an Position fünf (der dort gemeldete Thomas Kellermann wird kaum spielen/d. Red.) eine Bank sein.“ Genau wie Abwehr-Haudegen Johann Meyer als „Sechser“ sowie mit Abstrichen Ralf Beetz an Brett sieben. Keine Frage, für die Vizemeisterschaft könnte es somit trotz Rotation (jeder Spieler soll in der Saison zum Einsatz kommen/lediglich der verletzte Thomas Kellermann dient höchstens als „Auffüller“) reichen.

TSV Heiligenrode II: In Bestbesetzung könnte der freiwillige Bezirksoberliga-Absteiger aus Heiligenrode ebenfalls um das Relegations-Ticket kämpfen – aber eben nur dann. Und da in Routinier Werner Schubert ein wichtiger Leistungsträger nach einer Hand-Operation wochenlang ausfallen wird, kommt die TSV-Reserve für den zweiten Platz eigentlich nicht in Frage. Für Heiligenrodes Kapitän Christian Dörner allerdings kein Weltuntergang: „Ich denke, wir landen am Ende im gesicherten Mittelfeld. Erst einmal müssen wir ja durch das Fehlen von Werner fast die gesamte Hinrunde auf Ersatzspieler zurückgreifen. Die ersten beiden Plätze sind somit kein Thema. Aber für uns steht ja ohnehin der Spaß im Vordergrund. Das dürfte eine ziemlich entspannte Saison werden.“

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