Timo Rathkamp und Simon Beuke folgen im Sommer auf Uwe Küpker und Michael Schultalbers

Twistringer Trainerkarussell springt an

Personelle Rochaden beim SCT: Timo Rathkamp (li.) wird befördert. Ab Sommer wird der jetzige Coach der „Zweiten“ die erste Herren-Mannschaft trainieren.
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Personelle Rochaden beim SCT: Timo Rathkamp wird befördert. Ab Sommer wird der jetzige Coach der „Zweiten“ die erste Herren-Mannschaft trainieren.

Twistringen – Nur drei Siege in 14 Liga-Spielen, Platz acht von acht Teams in der Bezirksliga-Staffel 1. Angesichts dieser Zahlen fällt die interne Bestandsaufnahme beim SC Twistringen überraschend positiv aus. Alle Herren-Mannschaften seien „ausnahmslos gut aufgestellt“, betont Spartenleiter Stefan Funke in einer Pressemitteilung. Auch die „Erste“ habe „in nahezu allen Spielen mit den Gegnern mithalten“ können. „Für die Rückrunde setzen wir daher voll und ganz auf unsere bewährten Trainergespanne“, führt Funke aus.

Uwe Küpker soll sportlicher Leiter werden.

Doch die interne Analyse hatte auch die Zeit danach im Blick: Denn ab Sommer ändert sich beim SCT einiges. Timo Rathkamp (40), bisher Trainer der Twistringer Bezirksliga-Reserve in der 1. Kreisklasse, übernimmt dann mit dem bisherigen Jugendcoach Simon Beuke (33) die „Erste“. Der derzeitige Chefcoach Uwe Küpker soll sportlicher Leiter werden, sein Co-Trainer Michael Schultalbers die „Zweite“ übernehmen. Die Gespräche seien „harmonisch abgelaufen“, berichtet Rathkamp: „Ich selbst musste nicht lange überlegen.“ In die Kaderplanung für die Saison 2022/2023 sei er involviert, „ab Februar gilt mein Fokus aber wieder komplett der zweiten Mannschaft“, sagt Rathkamp: „Wir haben schließlich noch ein klares Ziel.“ Wohl wahr. Die Nordstaffel der Kreisklasse beendete er mit seinem Team auf Platz eins, nun soll im Frühjahr möglichst der Aufstieg gelingen. Den Abstieg verhindern müssen dagegen Küpker und Schultalbers. Rathkamp hat da keine Bedenken. Hauptproblem in den vergangenen Monaten sei schließlich die Verletztenmisere gewesen. An sich bringe die Mannschaft eine „brutale Qualität“ mit. Küpker sieht es ähnlich. Zuletzt habe seine Mannschaft „gute Leistungen gezeigt“, meint der 62-Jährige: „Nun geht es darum, die Bezirksliga zu halten, um ein bestelltes Feld zu übergeben.“ Wie genau seine Aufgabe ab Sommer aussehen wird, steht noch nicht komplett fest. Da müssten erst noch Gespräche geführt werden. „Aber wenn wir die Bezirksliga halten und meine Hilfe erwünscht ist, werde ich das machen.“

Ob Schultalbers tatsächlich die „Zweite“ übernehmen wird, ist längst nicht klar. „Ich habe das Angebot bekommen, bin aber noch in der Überlegungsphase“, sagt der 33-Jährige.

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