Bezirksoberliga-Aufsteiger unterliegt bei Spvg. Hüpede-Oerie 6:9

SC Twistringen verpasst Big Point

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Gewann beide Einzel: Twistringens Dennis Wünschmann. Im Doppel kassierte er mit Mannschaftskapitän Jens Kramer eine Fünfsatzniederlage. 

Hüpede-Oerie - Schade eigentlich, fast wäre dem SC Twistringen in der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren eine faustdicke Überraschung geglückt: Dank einer gehörigen Portion Pech scheiterte der Aufsteiger beim Tabellendritten Spvg. Hüpede-Oerie jedoch knapp mit 6:9 und verpasste so haarscharf einen weiteren Big Point im Kampf um den Klassenerhalt.

Trotzdem zollte SCT-Kapitän Jens Kramer seinem Team ein dickes Lob: „Wir hatten ein Spitzenteam wie Hüpede schon am Rande der Niederlage. Mit solchen Leistungen können wir gegen fast jede Mannschaft bestehen.“ Stimmt, und mit etwas mehr Fortune hätte die Partie auch ganz anders verlaufen können. Sogar ein 3:0-Traumstart lag im Bereich des Möglichen, doch stattdessen leuchtete nach engen Fünfsatzpleiten von Jens Kramer/Dennis Wünschmann und Hendrik Wiese/Felix Kramer sowie dem Viersatzerfolg von Marvin Kramer/Andreas Leder nur ein 1:2 an der Anzeigentafel auf. Ebenfalls bitter für die Gäste: Auch das Auftakteinzel zwischen Hüpedes Edelexzentriker Rudolf Varga, der zu seinen „besten“ Zeiten wegen angeblich schädlicher Strahlungen in der Halle teilweise mit einem Motorradhelm auf dem Kopf auflief, und Marvin Kramer entschied die Spvg. knapp mit 3:2 für sich.

Aber Twistringen steckte diesen unglücklichen Start ungerührt weg und schlug postwendend zurück: Erst holte SCT-Spitzenspieler Wiese gegen Emrah Colovic gewohnt nervenstark einen 0:2-Satzrückstand auf, dann drehte Twistringens starke „Mitte“ in Gestalt von Wünschmann sowie Mannschaftsführer Kramer den Spieß zur erstmaligen Gästeführung um. Doch das Pech blieb dem Kreisteam treu. Noch nicht beim chancenlosen 1:3 von Leder, wohl aber bei den folgenden beiden Fünfsatzschlappen. Nacheinander zogen Felix Kramer und Wiese, der gegen Varga sogar zwei Matchbälle vergab, hauchdünn den Kürzeren. „Eines der beiden Spiele hätten wir gebraucht“, ächzte „Capitano“ Kramer: „So wurde es immer enger.“ Treffend analysiert. Zumal die nächsten beiden Partien ebenfalls über die Wupper gingen, sodass die Luft dünner und dünner wurde. Natürlich gab der Neuling nicht auf, kämpfte sich durch schneidige Siege von Wünschmann sowie Felix Kramer sogar noch einmal auf 6:8 heran, aber die hauchzarte Viersatzniederlage von Leder gegen Carsten Klingebiel besiegelte Twistringens Schicksal - 6:9.  drö

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