SC Twistringen unterliegt beim Bezirksoberliga-Primus Spvg. Hüpede-Oerie mit 6:9

Jens Kramer ärgert sich über unsportliches Publikum

Gewann nervenstark zwei Einzel in fünf Sätzen: Twistringens Marvin Kramer. Am Ende verkaufte sich der Bezirksoberligist beim Spitzenreiter Spvg. Hüpede-Oerie teuer.
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Gewann nervenstark zwei Einzel in fünf Sätzen: Twistringens Marvin Kramer. Am Ende verkaufte sich der Bezirksoberligist beim Spitzenreiter Spvg. Hüpede-Oerie teuer.

Twistringen - Da war mehr drin: Trotz einer starken kämpferischen Leistung schrammte Tischtennis-Bezirksoberligist SC Twistringen knapp an einer Überraschung vorbei und zog beim Klassenprimus Spvg. Hüpede-Oerie hauchdünn mit 6:9 den Kürzeren. Entsprechend gemischt fiel das Fazit von SCT-Kapitän Jens Kramer aus: „Zumindest einen Punkt hätten wir echt mitnehmen können. Den hätten wir uns eigentlich verdient.“

Noch mehr als über die unglückliche Niederlage ärgerte sich Kramer allerdings über das extrem unsportliche Hüpeder Publikum: „Die haben jeden Netz und Kantenball frenetisch gefeiert. Das macht man einfach nicht.“

Im Diepholzer Kreis sicherlich nicht, doch im Raum Hannover leider schon. Und noch schlimmer: Twistringen ließ sich von den Mätzchen der Spielvereinigung zeitweilig aus der Fassung bringen und lief so von Beginn an einem Rückstand hinterher. Doch der SCT bewies Moral und glich durch den zweiten Streich seiner Nummer eins Matthias Weber (fulminanter Viersatztriumph im Spitzeneinzel über Rudolf Varga) beim Stand von 5:5 erstmalig aus. „Da hatten wir das Remis schon vor Augen. Leider hat es am Ende aber nicht ganz gereicht“, seufzte Kramer. Dabei hatten die Gäste sogar noch den postwendenden Hüpeder Doppelschlag ungerührt weggesteckt. Nervenstark zwang Marvin Kramer mit 11:9 im fünften Durchgang Fabian Beichert in die Knie, so dass Twistringen weiter hoffen durfte. Zumal SCT-Youngster Hendrik Wiese dicht vor dem 7:7-Ausgleich stand. Erst seine haarscharfe Fünfsatzniederlage gegen Carsten Klingebiel verschaffte den Hausherren den entscheidenden Vorteil. Ersatzspieler „Berni“ Siemers (für Andreas Leder) konnte das Ruder nun nicht mehr herumreißen und scheiterte knapp an Emrah Colovic zum bitteren 6:9-Knockout.

drö

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