Brinkmann soll Beuke ersetzen

Twistringen setzt weiter auf die Jugend

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Die beiden Neuzugänge des Bezirksligisten SC Twistringen: Marco Obst (2.v.l.) und Rene Brinkmann (3.v.l.), präsentiert von Trainer Friedhelm Famulla (r.) und Teammanager Michael Schultalbers.

Twistringen – So ganz zuversichtlich wirkt Michael Schultalbers vor dem Start in die Saison nicht. Das hängt auch damit zusammen, dass der Co-Trainer der Fußballer des SC Twistringen Personalprobleme zu beklagen hat. Von den ohnehin nur 19 Spielern im Kader sind nicht mal alle einsatzbereit: Lennart Bors beispielsweise ist nach seinem Handbruch in der vergangenen Saison noch nicht dabei. Doch Schultalbers ist sich sicher: „Ab August wird es einfacher, wenn die Ferien vorbei sind und Lennart zurückkehrt.“

Dennoch weiß der „Co“, dass der Kader mit 19 Akteueren knapp bemessen ist. „Wir hoffen, dass das nicht zum Problem wird. Den einen oder anderen Spieler hätten wir schon gerne noch geholt“, erklärt der 31-Jährige: „Manche Leute wollen aber höher oder für ein bisschen mehr Geld spielen.“ So wurden es beim SCT „nur“ zwei Neuzugänge: Rene Brinkmann (kam vom Kreisligisten SV Mörsen-Scharrendorf) und Marco Obst (vom Weser-Ems-Bezirksligisten VfL Oythe II). Beide haben eine Twistringer Vergangenheit und sind „hier verwurzelt“. Mit der Verpflichtung von Brinkmann soll der Abgang von Defensiv-Allrounder Simon Beuke (wechselt zum SV Mörsen-Scharrendorf) aufgefangen werden. „Rene ist Verteidiger, kann aber auch auf der ,Sechs‘ spielen“, bewertet Schultalbers und fügt lachend an: „Mit ihm haben wir quasi einen jüngeren Simon Beuke bekommen.“

Obst, der die Twistringer erst im Winter wegen Unstimmigkeiten mit dem damaligen Coach Walter Brinkmann verlassen hatte, kennt Schultalbers schon „seit der F-Jugend“. Auch er hat seine Stärken in der Defensive.

Beide Neuzugänge zeigen einmal mehr klar auf, in welche Richtung es beim SCT weiterhin gehen soll. Die (eigene) Jugend steht im Vordergrund, das Ziel ist, „junge Leute weiterzuentwickeln und zu halten. Das ist natürlich von Jahr zu Jahr eine neue, schwierige Aufgabe“, erklärt Schultalbers. Derzeit scheint es aber gut zu funktionieren. So stehen beispielsweise stolze neun Akteure im aktuellen Kader, die 2016/17 bereits bei den A-Junioren der JSG Mörsen/Twistringen zusammen spielten. „Trotzdem wollen wir immer weiter nach oben gucken“, gibt der „Co“ die Richtung vor: „Auch wenn wir natürlich wissen, wie stark die Konkurrenz ist. Wir warten ab, wo die Reise hingehen wird.“

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