MTV Ilten stimmt Spielverlegung nicht zu / Bezirksoberligist hat Aufstellungssorgen

SC Twistringen läuft mit Portion Wut im Bauch auf

Will seinen Teil zum dritten Sieg des Fußball-Bezirksoberligisten SC Twistringen beitragen: Mittelfeldakteur Tobias Cordes (r.).

Kreis-Diepholz - TWISTRINGEN (mbo) · Mit einer Portion Wut im Bauch laufen die Bezirksoberliga-Fußballer des SC Twistringen auf, denn der morgige Gegner, der MTV Ilten, stimmte aufgrund einer Kohltour einer Spielverlegung auf Sonntag nicht zu. Wer beim Aufsteiger im Heimspiel um 14 Uhr aufläuft, das steht noch nicht fest. Michael Geisler und Nico Timme müssen genauso arbeiten wie Matthias Aust und Dennis Müller. Und Irfan Akan besucht mindestens bis 15 Uhr einen Lehrgang in Osnabrück.

Nicht dabei ist auf alle Fälle Mannschaftskapitän Oliver Schröder, der noch an einem Bänderriss und einer Kapselverletzung im Sprunggelenk laboriert. Aufgrund einer Fußprellung könnte auch noch Defensivmann Nils Kummer ausfallen.

Uwe Küpker, Trainer des SC Twistringen, lässt sich überraschen, wer dabei sein kann: „Auf alle Fälle ist das keine optimale Vorbereitung.“ Zum Glück steht ihm wieder Jannes Struß zur Verfügung, der in dieser Woche voll trainiert hat.

Die Twistringer enttäuschten zwar zuletzt in den Spielen beim 1. FC Egestorf/Langreder (0:1), gegen den Heeßeler SV (1:3) und beim TSV Burgdorf (2:4) nicht, aber die Ergebnisse stimmten nicht. „Wir müssen jetzt unbedingt punkten“, weiß der 50-Jährige, was die Stunde für den Tabellen-14. geschlagen hat.

In einem Punkt ist sich Uwe Küpker sicher: „Das wird ein Kampfspiel.“ Der MTV Ilten lebt in erster Linie vom Kampf, hat seine Stärken in der Defensive. Das verdeutlicht ein Blick in die Statistik: Die Gäste kassierten in zwölf Partien 14 Tore. Doch in der Offensive reißen sie mit 14 „Buden“ wahrlich keine Bäume aus. Aufpassen sollten die Hausherren in erster Linie auf Stürmer Thorben Schierholz.

Der SCT-Coach kann sich vorstellen, aufgrund der Personallage nur mit Marc Pallentien als einziger Spitze zu operieren. Wichtig ist für ihn, dass sich alle wie zuletzt voll reinhängen. Dennoch sehnt er nach vier Niederlagen in Folge einen Sieg herbei: „Wir dürfen den Abstand zum Mittelfeld nicht zu groß werden lassen.“

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