Landesligist tritt beim 24:28 gegen TV Bremen-Walle nicht als Mannschaft auf

Twistringen erhält Quittung

Wusste trotz der 24:28-Niederlage gegen den TV Bremen-Walle zu gefallen: Twistringens Mareen Kunze, die zwei Tore für den Landesligisten erzielte. ·
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Wusste trotz der 24:28-Niederlage gegen den TV Bremen-Walle zu gefallen: Twistringens Mareen Kunze, die zwei Tore für den Landesligisten erzielte. ·

Twistringen - Im Vorfeld hätte Cordula Seefeld 100 Euro auf einen Sieg ihres Teams gesetzt. Die guten Voraussetzungen ließen aber auch kaum eine andere Erwartung zu. Doch dann folgte das böse Erwachen: Die heimstarken Landesliga-Handballerinnen des SC Twistringen unterlagen in eigener Halle dem Tabellenvorletzten TV Bremen-Walle 1875 mit 24:28 (11:14).

Die Pleite hatten sie sich selber zuzuschreiben. „Trotz meiner Warnungen haben meine Spielerinnen den Gegner, der in komplett anderer Besetzung aufgelaufen ist als im Hinspiel, unterschätzt. Als sie dann in Rückstand geraten sind, wurden sie überehrgeizig und haben völlig überdreht“, erklärte Seefeld.

In den Auszeiten kam sie nicht an die Mannschaft heran. „Sender und Empfänger waren nicht auf einer Welle. Ich habe keinen Draht zu meinen Spielerinnen bekommen. Sie waren in ihrer eigenen Welt“, kritisierte die Trainerin.

Statt als Mannschaft aufzutreten, versuchten es die Twistringerinnen mit überhasteten Einzelaktionen, die bei ausbleibenden Erfolgen zu Frust, Wut und sogar respektlosem Auftreten führten. Seefeld erkannte ihr Team nicht mehr wieder. Einzig Jana Beckmann, Valeska Meier und Mareen Kunze fielen positiv auf, sie machten ihre Sache sehr gut. Von den anderen Spielerinnen war Seefeld enttäuscht. „Jede hat gemeckert, dabei sollen sie sich erstmal an die eigene Nase fassen. Hochmut kommt vor dem Fall“, fand die Trainerin klare Worte.

Als Entschuldigung wollte sie auch nicht gelten lassen, dass mit Femke Bornhorn und Lena Hedtke zwei Leistungsträgerinnen fehlten und die angeschlagene Christina Lehmkuhl nicht annähernd im Vollbesitz ihrer Kräfte und daher am Kreis chancenlos war. Nach schnellem 0:3-Rückstand glich der SCT zum 7:7 aus, geriet zur Pause aber erneut ins Hintertreffen. Bis zum 20:20 war die Partie ausgeglichen, ehe die Waller davonzogen und letztlich ihren dritten Saisonsieg feierten. · an

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