SC Twistringen besiegt TuS Wagenfeld 3:1 / Nasui wechselt zu Preußen Espelkamp

Hegerfeld verabschiedet sich mit Bezirksliga-Verbleib

Twistringen - Von Matthias Borchardt. Die Bierduschen blieben aus, verhaltener Jubel beim SC Twistringen: Durch einen 3:1 (1:0)-Erfolg über den TuS Wagenfeld sicherte sich gestern der Tabellen-13. für eine weitere Saison die Zugehörigkeit in der Fußball-Bezirksliga.

Twistringens scheidender Trainer Marco Hegerfeld freute sich schon über den Klassenverbleib: „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Wie wir die Klasse gehalten haben, ist mir egal. Wir haben die Chance aufgrund des Rückzugs des TuS Wagenfeld wahrgenommen. Auf alle Fälle hat die Mannschaft gut mitgezogen und ihre Mission erfüllt.“

Auch Wagenfelds Coach Torge Sprado wirkte nach dem Abpfiff erleichtert: „Ich musste heute personell wieder improvisieren, hatte mehrere angeschlagene Spieler dabei. Dennoch haben wir uns ganz ordentlich präsentiert. Es ist schade, dass die Mannschaft jetzt auseinanderfällt, ich hätte gern mit Co-Trainer Marc Pallentien weitergearbeitet.“ Und wie geht’s nächste Serie weiter? „Wenn ich genug Leute habe, dann nehme ich die Herkules-Aufgabe in der Kreisliga an“, unterstrich Torge Sprado. Jetzt seien die Verantwortlichen gefordert, eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Verzichten muss der B-Lizenz-Inhaber künftig auch noch auf Torjäger Cristian Nasui, der zum ambitionierten westfälischen Bezirksligisten FC Preußen Espelkamp wechselt. „Ich wäre gern in Wagenfeld geblieben, aber nicht unter diesen Voraussetzungen. Mit Preußen Espelkamp will ich nächste Saison aufsteigen“, sagte der 25-jährige Rumäne, der für den Tabellenzwölften 14 Tore erzielt hat.

In den gelben Ausweichtrikots des SC Twistringen hielten die Wagenfelder von Beginn an dagegen, wollten es den Gastgebern vor 150 Zuschauern so schwer wie möglich machen. Die Twistringer suchten zwar auch die Zweikämpfe, wirkten in ihren Aktionen aber zunächst nervös. Erstmals eingreifen musste TuS-Torwart Thorben Steinmeyer bei einem abgefälschten Schuss von Verteidiger Hauke Neubert (15.). Auch danach sahen die Zuschauer eine umkämpfte Begegnung. Bei einer Standardsituation schaltete sich auch Wagenfelds Innenverteidiger Marc Pallentien mit in den Angriff ein. Nach einer Freistoß-Hereingabe von Alexandru-Sorin Nistor stellte der 40-Jährige SCT-Torhüter Jens Lange mit einem Kopfball auf die Probe (30.).

Das erste Tor glückte jedoch den Hausherren: Eine Freistoß-Flanke von Rene Wolter verwertete Dennis Kuhangel mit dem Kopf zum 1:0 (37.). Dieser Treffer gab der Heimmannschaft Sicherheit. Sekunden vor dem Pausenpfiff verhinderte Thorben Steinmeyer bei einer Chance von Rene Wolter das 0:2 (45.).

Nach dem Wechsel patzte der 21-jährige TuS-Keeper: Eine 30-Meter-Freistoß-Hereingabe von Kim-Andre Harz ließ er zum 0:2 (62.) passieren. Und es kam für den Youngster noch dicker: Nach einer Vorlage von Dennis Kuhangel sah er bei einer Bogenlampe von Nico Timme zum 0:3 (75.) erneut ziemlich alt aus. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie längst gelaufen. Steinmeyer machte allerdings in der Endphase einen seiner Fehler wieder wett, reagierte bei einer Möglichkeit von Marco Kappermann prächtig (80.). Glück hatte er allerdings, als der freistehende Rene Wolter die „Pille“ über den Querbalken setzte (87.). Sekunden vor dem Abpfiff fiel das Anschlusstor: Zwar wehrte der eingewechselte SCT-Schlussmann Marcel Bavendiek zunächst einen Schuss von Nistor ab, aber den Abpraller beförderte Wagenfelds Angreifer Dennis Barg zum 1:3-Endstand (90.) in den Kasten.

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