TuS-Trainer Mauz nach zwei Pleiten bedient: „Das wird nie wieder passieren“

Traumstart für Barrien, Sudweyhe patzt gegen Stuhr

+
Heiligenrodes Jördis Detken war mit sechs Korberfolgen beste Werferin beim Bundesligisten.

Bremen - Das kann eine turbulente Saison werden: Zum Auftakt der Korbball-Bundesliga Nord in Bremen zeigte sich, dass nach Umbrüchen in vielen Vereinen die Karten neu gemischt sind. Einzige Konstante ist die SG Findorff, die zum Auftakt die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst und den TuS Sudweyhe schlagen konnte. Ganz oben dran ist nach zwei Siegen allerdings auch der TSV Barrien.

SG Findorff - TSG Seckenhausen-Fahrenhorst 2:13 (1:9): Mit großer Nervosität ging die TSG mit dem neuen Trainer Torsten Behrens ins Spiel – und eben zu nervös für diesen Gegner. „Findorff hat gleich in der Anfangsphase alle Chancen eiskalt genutzt, während wir unsere Vorhaben einfach nicht umsetzen konnten“, erklärte Behrens. Die zweite Halbzeit lief besser für sein Team, doch der amtierende Meister hatte keine Probleme, das Spiel locker nach Hause zu bringen.

TSV Barrien - TV Stuhr 15:1 (9:1): In einer einseitigen Partie hatte der TSV von Beginn an das Heft in der Hand. Beim TV Stuhr (ohne Jana Sudmann) stieß nach einjähriger Studienpause Korbfrau Jana Wessels erstmals zum Team. Doch die dadurch erst möglichen Deckungsvarianten der Stuhrerinnen brachten Barrien nicht in Bedrängnis. Das Otto-Team war auf alles bestens eingestellt und konnte in Halbzeit zwei sogar einen Gang zurückschalten, ohne in Gefahr zu geraten.

SG Findorff - TuS Sudweyhe 10:5 (4:2): In einem flotten und über weite Strecken spannenden Spiel setzte sich am Ende der Meister gegen den letztjährigen Dritten durch. Vor allem am Korb sind beide Teams inzwischen nicht mehr so hochklassig besetzt wie über Jahre gewohnt – eine Folge der reduzierten Korbfrauengröße, die vor einem Jahr eingeführt worden war. „Trotzdem haben die Bremer ihr Zeug heute einfach besser gemacht und verdient gewonnen“, erkannte Sudweyhes Trainer Mauz an.

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst - TSV Barrien 3:8 (1:4): Trotz eines schwierigen Beginns mit unnötigen Fehlern kam Barrien bis zur Pause besser in Schwung und ging mit einer beruhigenden Führung in die Pause. Die TSG konnte trotz einer Steigerung allerdings auch nach dem Seitenwechsel nicht entscheidend zurück schlagen – unter anderem mangelte es an der Treffsicherheit. „Bei uns hat heute einfach insgesamt die Lockerheit gefehlt“, analysierte TSG-Trainer Behrens. Manfred Ottos TSV Barrien hingegen legte einen sauberen Saisonstart hin und darf sich auf eine interessante Saison freuen – sofern die Form konserviert werden kann.

TuS Sudweyhe - TV Stuhr 11:13 (6:6): Erneut verlegte Stuhr sich vor allem auf eine stabile Defensive und konzentrierte sich auf die Abwehr des Sudweyher Tempospiels. Vor allem Dania Rönner, Jasmin Rudolph und Lena Wittenfeld liefen viele TuS-Konter ab. Sudweyhe musste nach dem schweren Spiel gegen Findorff erneut viel Kraft investieren und schien erst beim Stand von 9:7 (31. Minute) das Spiel in den Griff zu bekommen. Doch Stuhr gab nicht auf und drehte das Ergebnis erneut – vor allem dank der insgesamt neun Treffer von Dania Rönner. TuS-Coach Alexander Mauz war konsterniert: „Das war schlecht! Stuhr hat verdient gewonnen. Diese Klatsche kommt zum Glück ganz früh, und wir wissen jetzt ganz genau, wo wir stehen. Das wird uns in dieser Form nie wieder passieren“, versprach er.

TSV Ingeln-Oesselse - SV Heiligenfelde 8:7 (5:3): Gleich zu Beginn das Aufsteiger-Duell – Frauke und Jörg Spalkhaver hatten ein Spiel auf Augenhöhe erwartet, und so kam es dann auch. Die Führung wechselte immer wieder, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. „Das war wie in den letzten Jahren in der Niedersachsenliga“, erinnerte sich Jörg Spalkhaver an diverse enge Aufeinandertreffen. Erst 20 Sekunden vor Schluss erzielte der TSV Ingeln-Oesselse den Treffer zum denkbar knappen Endstand.

TSV Heiligenrode - TSV Thedinghausen 5:10 (1:4): Heiligenrode (ohne Ann-Cathrin Hagen) überzeugte anfangs vor allem in der Abwehr, doch vorne hakte es ziemlich. Nur ein Treffer in der ersten Hälfte – das ist für TSV-Verhältnisse eine Seltenheit. Nach dem Seitenwechsel wuchs der Rückstand schnell auf 1:6, ehe drei Treffer in Folge Heiligenroder Hoffnungen schürten. Doch es reichte nicht. „Wir sind auf eine gut aufgelegte gegnerische Korbfrau gestoßen, die so manchen Korb vereitelte“, stellte TSV-Trainerin Dagmar Schnelle fest.

SV Heiligenfelde - TSV Thedinghausen 4:7 (3:4): Über weite Strecken konnte der SVH gegen die favorisierten Thedinghauserinnen mithalten. Beim TSV war Sand im Getriebe, und so blieb das gut aufgelegte Spalkhaver-Team bis kurz vor Schluss im Spiel. Erst als schon der Abpfiff in Sicht war, musste sich Heiligenfelde nach mehreren Gegentreffern in Folge schließlich geschlagen geben. Die Stimmung blieb trotz zweier Auftaktniederlagen beim Aufsteiger positiv: „Diese Ergebnisse machen uns Mut für die nächsten Spiele“, kommentierte Jörg Spalkhaver. Schon am kommenden Sonntag in Brake könnten die ersten Zähler winken.

TSV Heiligenrode - Oldenbroker TV 14:10 (4:5): Das war eine ganz schwere Geburt für das Schnelle-Team. Mit großem Respekt für die Offensivqualität der Oldenbrokerinnen gestartet, musste sich der TSV zu allem Überfluss auch noch eine halbe Stunde lang gegen die ungeliebte Einzeldeckung abarbeiten. In dieser Phase lag meist der OTV knapp vorn – erst in der 27. Minute konnte Heiligenrode ausgleichen und schließlich eine knappe Führung ausbauen. Romina von Öhsen am TSV-Korb hielt mit einigen starken Paraden zum Spielende den Sieg fest.

she

Wunderschöner Winter: Das sind die besten Leserfotos 

Wunderschöner Winter: Das sind die besten Leserfotos 

Unfall an Stauende: Lkw-Fahrer tödlich verletzt

Unfall an Stauende: Lkw-Fahrer tödlich verletzt

Bericht: Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Bericht: Amri war nahezu wöchentlich Thema bei Behörden

Florian Grillitsch: Sein Weg bei Werder

Florian Grillitsch: Sein Weg bei Werder

Meistgelesene Artikel

Die Sportlerwahl im Landkreis Diepholz - stimmen Sie hier ab!

Die Sportlerwahl im Landkreis Diepholz - stimmen Sie hier ab!

Ein Strahl plus Krakenarme

Ein Strahl plus Krakenarme

HSG Barnstorf/Diepholz unterliegt in Edewecht – 28:33

HSG Barnstorf/Diepholz unterliegt in Edewecht – 28:33

Auswärtsfahrt mit Hindernissen für HSG Barnstorf/Diepholz

Auswärtsfahrt mit Hindernissen für HSG Barnstorf/Diepholz

Kommentare