Wertvolle Verstärkung

TuS Sulingen holt Mittelfeldjuwel Lennart Greifenberg

Lennart Greifenberg
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Lennart Greifenberg

Sulingen - „Ich glaube, mein Vater nimmt mir das ein bisschen übel“, grinst Lennart Greifenberg. Der Fußballer schließt sich dem TuS Sulingen an, Papa Rolf sitzt beim Stadtrivalen FC im Vorstand. „Bis zur C-Jugend habe ich dort gespielt“, erzählt Lennart Greifenberg, „darum ist der Wechsel zum TuS für einige vielleicht verwunderlich.“ Für Thorolf Meyer nicht, der Trainer des Landesligisten freut sich über seinen Neuzugang vom Oberligisten TuS Bersenbrück. „Wir sind froh, dass es für dieses halbe Jahr geklappt hat“, betont „Toto“ Meyer, „und wir haben die Hoffnung, dass er länger bleibt. Da müssen wir aber abwarten, wie sich alles entwickelt.“

Geplant sei eine Rückkehr nach Bersenbrück im Sommer, erklärt Greifenberg, der in Osnabrück Lehramt studiert, aktuell allerdings viel von Zuhause in Sulingen macht. „Wenn das mit dem Studium wieder ,normal‘ läuft, wird der Aufwand, nach Sulingen zu fahren, einfach zu groß“, findet der 19-Jährige. „Wir haben mit Lennart und Bersenbrück die Abmachung, dass wir ihm dann keine Steine in den Weg legen“, betont Meyer, „aber vielleicht fühlt er sich ja bei uns so wohl, dass er den Aufwand auf sich nehmen möchte.“

Eine Stammplatz-Garantie gibt es von Trainer Thorolf Meyer nicht

Erst einmal ist es Greifenbergs Ziel, in Sulingen „mehr Spielzeit auf sehr gutem Niveau“ zu bekommen, „wieder besser in Form“ zu finden und sich im Herrenbereich zu „etablieren“. Einen Stammplatz garantieren will ihm Coach Meyer, der den TuS gemeinsam mit Manuel Meyer trainert, allerdings nicht. „So etwas gibt es bei uns nicht“, sagt „Toto“ Meyer mit einem Lächeln: „Bei uns geht es schon auch nach Leistung.“

Die kann der ehemalige Rehdener A-Junioren-Kapitän, der in Sulingen auf seine damaligen Mitspieler Timo Hibbeler und Julian Fehse trifft, am besten im Mittelfeldzentrum auf den Platz bringen. Greifenberg fühle sich als „Sechser“, „Achter“ oder auch „Zehner“ am wohlsten, meint er, und seine Trainer sehen das Talent ebenfalls auf diesen Positionen. „Lennart wird unser Spiel auf jeden Fall bereichern“, ist sich Thorolf Meyer mit Blick auf den „hochtalentierten, spielintelligenten jungen Mann“ sicher – der sich nun in der Landesliga beweisen kann.

Die Spielklasse habe letztlich auch zur Entscheidung pro TuS beigetragen. „Ich hatte auch ein Angebot vom FC“, erzählt Greifenberg. Vielleicht wäre sein Vater zufriedener gewesen, wenn das Mittelfeldjuwel künftig wieder in Rot aufgelaufen wäre. „Aber ich glaube, wenn es für mich beim TuS gut läuft, wird das für ihn auch passen“, schmunzelt Lennart Greifenberg.

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