TuS Sulingen brutal stark

Brüggemann außer Rand und Band: Dreierpack beim 3:0-Derbysieg gegen Wetschen

Chris Brüggemann
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Was für eine Quote: Dank seines Dreierpacks steht Sulingens Chris Brüggemann nun bei 16 Saisontreffern in 14 Spielen.

Was für ein Auftritt vom TuS Sulingen! Ausgerechnet im Derby gegen den TSV Wetschen zeigen Dreierpacker Chris Brüggemann und Co. eine ihrer besten Saisonleistungen und gewinnen hochverdient mit 3:0.

Sulingen – In der 88. Minute holte sich Chris Brüggemann seinen verdienten Sonderapplaus ab. Trainer Thorolf Meyer gönnte dem Matchwinner mit der Auswechslung diesen Moment, ein letztes Mal stand der Fußballer vom TuS Sulingen an diesem Freitagabend im Rampenlicht. Zuvor war das bereits etliche Male der Fall gewesen – nicht nur bei seinen drei Toren, die den Sulestädtern den 3:0 (2:0)-Derbysieg in der Landesliga gegen den TSV Wetschen bescherten.

„Zu Chris muss ich nicht viel sagen“, meinte Meyer nach dem Abpfiff mit einem zufriedenen Siegerlächeln: „Die ganze Mannschaft hat eine gute Leistung gezeigt.“ Wetschens Coach Oliver Marcordes gratulierte fair: „Das war ein hochverdienter Sieg.“

Hohes Pressing und spielerische Klasse bei Meyer-Elf

Die ersten zehn, 15 Minuten kamen die Gastgeber zwar nicht so gut rein, dann nahmen sie das Heft des Handelns jedoch fest in die Hand. Jona Hardts Abschluss konnte TSV-Keeper Tim Becker noch parieren, gegen den Nachschuss vom goldrichtig stehenden Brüggemann war er dann jedoch machtlos (19.). Und spätestens mit diesem Tor war dann klar, wer Herr im Haus ist. „Wir haben das Derby nicht angenommen“, monierte Marcordes: „Sulingen war griffiger. Dass sie spielerisch besser sein würden, war klar, weil sie häufiger auf Kunstrasen spielen als wir.“

Die fußballerischen Elemente blitzten im TuS-Spiel immer wieder auf. In der 40. Minute sprang nach einem schönen Spielzug dann auch erneut etwas Zählbares heraus: Den Chipball von Julian Fehse verarbeitete Tim Rieckhof, dessen Flanke drückte Brüggemann ins Netz. Lennart Greifenberg beendete die erste Halbzeit dann mit einem knapp zu hoch angesetzten direkten Freistoß.

„So musst du in ein Derby gehen“, schwärmte Meyer von Abschnitt eins, doch auch nach dem Wechsel blieb sein Team klar überlegen. Immer wieder liefen die Gastgeber vorne an, ließen den Wetschern im Spielaufbau keine Luft zum Atmen. Und auch im eigenen Ballbesitz blieben die Sulestädter kreativ und gefährlich. Nach einem Pass in die Tiefe war der schnelle Brüggemann auf und davon, nach einem Haken scheiterte er mit seinem ersten Schuss noch an Becker, den Abpraller verwertete er dann jedoch (61.) – es war bereits die Entscheidung.

Sonderlob auch für Felix Klare, Timo Hibbeler und Julian Fehse

Wenn es überhaupt etwas zu meckern gab am Spiel der Platzherren, war es die (am Ende) mangelnde Chancenverwertung. Rieckhof zum Beispiel hätte das Ergebnis noch in die Höhe schrauben können, den nicht ganz ideal gespielten Querpass von Brüggemann verarbeitete er etwas zu langsam (77.). Doch das war den Protagonisten am Ende herzlich egal.

„Es war eines unserer besseren Spiele“, bewertete Meyer, der neben dem Dreierpacker auch seine erneut starke Defensive lobte. Die Leistungen der Innenverteidiger Felix Klare und Timo Hibbeler seien „blitzsauber“ gewesen, befand der Coach, und auch Fehse auf der Sechs habe „richtig klasse“ gespielt.

Alles gut also bei den Sulingern – und alles schlecht beim TSV Wetschen? Mitnichten. Marcordes’ schlechte Laune war nach dem Abpfiff fix verflogen. Denn auch wenn seine Mannschaft den ersten Matchball auf die Meisterrunde verspielt hatte – dank des komfortablen Vorsprungs bleibt ja noch ein Spiel. „Es ist nichts passiert“, meinte Marcordes daher ruhig: „Alles gut.“

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