TSG hat Personalprobleme

Sudweyhes Zeichen früh in der Saison: 2:1 im Topspiel gegen Seckenhausen

Philip Kleingärtner (l.), Hannes Lüdeke (M.) und Jan Dahlheuer
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Das war brenzlig: Nach einem Fehler von Philip Kleingärtner (l.) hätte Sudweyhes Hannes Lüdeke (M.) beinahe frei auf das Seckenhauser Tor zulaufen können, Jan Dahlheuer bereinigte sie Situation aber gerade noch.

Der TuS Sudweyhe hat das Bezirksliga-Topspiel zum Auftakt gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst mit 2:1 (0:1) gewonnen. Die Joker Robin Engelhardt und Maik Behrens drehten das Fußballspiel am Samstag zugunsten der Hausherren.

Sudweyhe – In der zweiten Minute der Nachspielzeit brachen auf der Sudweyher Bank alle Dämme. (Ersatz-) Spieler, Trainer und Betreuer sprangen in die Luft, brüllten ihre Freude heraus – denn Maik Behrens hatte gerade das entscheidende Tor erzielt. Im Eröffnungs-Topspiel der Bezirksliga gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst. „Die Jungs haben sich belohnt“, strahlte TuS-Coach Benjamin Jacobeit nach dem verdienten 2:1 (0:1)-Sieg mit etwas kratziger Stimme: „Unser Ansatz ist Fußballspielen. Das ist nicht immer erfolgreich, und genau deshalb ist dieses Ergebnis so wichtig für den Kopf – damit die Jungs weiter dran glauben.“

Ein Sieg des Glaubens und des Willens: Genau so ist dieser Erfolg vom Samstagnachmittag einzuordnen. Nicht, dass die TSG vor knapp 200 Zuschauern nicht gewollt hätte – doch der Treffer von Timon Wolff (15.) reichte letztlich einfach nicht. „Es war ein verdienter Sieg, aber wir hätten uns über einen Punkt gefreut“, meinte Seckenhausens sportlicher Leiter Andre Schmitz, der den privat verhinderten Trainer Iman Bi Ria an der Seitenlinie vertreten hatte. Und nach einem Remis sah es nach Robin Engelhardt Ausgleichstreffer (76.) auch lange aus. Am Ende hatten die Gastgeber aber das Quäntchen Glück auf ihrer Seite – und die höhere individuelle Qualität.

Denn so stark und breit der Kader der Seckenhauser auch besetzt ist – die Ausfälle von Marcel Dörgeloh, Howard Barbosa, Christian Schwarz, Herman Mulweme (siehe Kasten) sind einfach nicht aufzufangen. Zumal mit Nico Kiesewetter ein weiterer Hochkaräter zwar spielte, jedoch angeschlagen war, er traute sich gerade in der ersten Halbzeit kaum in Zweikämpfe. Und nach der Pause musste auch noch der bis dahin extrem starke Philip Kleingärtner wegen einer Leistenverletzung ausgewechselt werden. Doch Schmitz jammerte nicht, er lobte stattdessen lieber seine Spieler: „Die Jungs haben alles rausgehauen und toll gekämpft“, betonte er: „Und wir haben ja auch nicht bei irgendwem gespielt.“

Mulwemes kurzes Gastspiel

Beim Blick auf die Aufstellung der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst am Samstagnachmittag fehlte überraschenderweise ein Name: Herman Mulweme. Der hochkarätige Neuzugang hat sich nach nur ein paar Wochen schon wieder verabschiedet. „Die Spieler haben sich zu 100 Prozent mit uns zu identifizieren“, erklärte Seckenhausens sportlicher Leiter Andre Schmitz: „Herman hat gesagt, dass er das nicht kann. Und das brauchen wir nicht, egal, welche Klasse der Spieler hat.“

In Sudweyhe entwickelte sich ein taktisch geprägtes Spiel – in dem Seckenhausen vor der Pause die einzig wirklich gelungene Aktion hatte. Nach einer direkten Kombination tauchte Wolff vor dem TuS-Tor auf und vollstreckte flach ins lange Eck.

Die Sudweyher kamen mit mächtig Druck aus der Kabine, sie standen hoch und pressten früh. Das führte zu Chancen. Jendrick Meissner verfehlte das Tor per Kopf nur knapp (55.), der nach seiner Einwechslung belebende Marvin Zwiebler scheiterte zweimal an TSG-Torwart Maurice Lutterklas (63./69.). Die Gäste hätten per Konter erhöhen können, Christian-Paul Wiesners (61.) und Ibtesaam Butts (66.) Abschlüsse waren jedoch nicht druckvoll genug. Und so schlug Sudweyhe zu: Robin Engelhardt verwertete ein Rechtsflanke von Hanjo Harjes am zweiten Pfosten. Jan-Ove Bäker verpasste die Entscheidung mit einem satten Linksschuss aus 20 Metern noch knapp (87.), ehe der kurz zuvor eingewechselte Behrens mit seinem Abschluss die Bank der Gastgeber aufspringen ließ.

Spieler des Spiels: Robin Engelhardt

Dem Flügelspieler reichte eine Halbzeit, um das Spiel zu entscheiden. Engelhardt wurde kurz vor der Pause eingewechselt, erzielte das 1:1 und bereitete das Siegtor über links stark vor.

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