Holstein Kiel gewinnt Sulinger „LLoyd-Masters“ / Gastgeber auf Rang neun

Turniersieger saß schon auf gepackten Koffern

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Andreas Rudat (links) belegte mit Gastgeber TuS Sulingen nach einem 3:1 gegen Assen den neunten Platz. ·

Sulingen - Der Budenzauber hielt jetzt mit dem „Lloyd-Masters“ der U 17-Fußballer Einzug in der Sulestadt. Die Gastgeber vom TuS Sulingen belegten bei Holstein Kiels Turniersieg am Ende Platz neun. „Unsere Jungs haben sich wacker geschlagen“, resümierte Sulingens Jugendleiter Klaus Struß, „aber am Ende waren wir vor allem sehr entgegenkommende Gastgeber.“

Dass die Schützlinge von Ralf Knake und Christian Bei Der Kellen nach der Vorrunde mit 2:8 Toren und einem Zähler nur Letzter in der Gruppe A geworden waren, lag an der Extraklasse der Teams von VfL Osnabrück, Arminia Bielefeld, Preußen Münster. Einzig gegen SC Göttingen 05 konnten die Sulestädter mit einem 1:1-Remis den Ehrenpunkt einsacken.

Die Musik spielte woanders. So hätte es dem späteren Turniersieger Holstein Kiel fast schon in der Vorrunde erwischt. Durch die 1:2-Pleite gegen Hannover 96 in ihrem letzten Vorrundenspiel waren die Kieler so gut wie ausgeschieden. „Die standen schon bei uns bei der Turnierleitung und baten darum, das Platzierungsspiel aufgrund ihrer langen Rückreise doch bitte vorzuziehen.“

Vergebene Lebensmüh'. Denn weil der VfL Oldenburg im letzten Vorrundenspiel mit 0:1 dem FC Verden 04 unterlag, zogen die Kieler als Gruppenzweiter doch noch in die Vorschlussrunde ein. Holstein bekam jetzt die zweite Luft, schickte angetrieben von Torschützenkönig Rasmus Tobinski (sechs Treffer) Gruppensieger VfL Osnabrück auf die Heimreise. Das Finale zwischen Holstein Kiel und Hannover 96 war eine Neuauflage des Vorjahres-Endspiels. Es entwickelte sich ein verbissenes Duell, nach zehn Minuten stand es 1:1 – der Sieger musste also im Neunmeterschießen ermittelt werden. Mit 7:6 behielten die Kieler Oberhand und revanchierten sich somit für die Finalniederlage 2012.

Auch für die Sulinger U 17 gab es noch einen versöhnlichen Turnierausklang, da sie das Platzierungsspiel gegen das niederländische Team der ACV Assen mit 3:1 gewannen. „Es war wieder ein Erlebnis“, sagte Struß, „die Jungs sind technisch wirklich wahnsinnig gut. Und es war auch beeindruckend, mit welcher taktischen Reife sie selbst in der Halle agieren.“ · wie

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