Frauen-Oberligist erreicht nächste Runde 

Turnierfavorit HSG Phoenix fährt drei Pokal-Siege ein

Rückraumspielerin Christina Lehmkuhl von der HSG Phoenix setzte sich in dieser Szene gegen die Goldenstädterin Anne Gelhaus durch und erzielte beim 20:6-Erfolg eines ihrer fünf Tore. Der Oberligist erreichte die zweite HVN-/BHV-Pokalrunde. - Foto: G. Müller

Wagenfeld - Bereits im Vorfeld des Turniers war sich Ralph Winterstein, Trainer der Handballerinnen der HSG Wagenfeld/Wetschen, bewusst, dass es für sein Team beim heimischen Turnier in der ersten Runde des HVN-/BHV-Pokals schwer werden würde.

Umso zufriedener war der B-Lizenzinhaber am Sonntag mit dem Erreichen des dritten Platzes seiner Truppe: Die Gastgeberinnen schieden zwar aus dem Wettbewerb aus und unterlagen der HSG Barnstorf/Diepholz (7:15) und dem Turniersieger HSG Phoenix (13:22) deutlich, jedoch hinterließ das Winterstein-Team insbesondere im Spiel gegen Favorit Phoenix und beim Sieg (14:7) gegen Ligakonkurrent TuS Frisia Goldenstedt einen guten Eindruck.

HSG Wagenfeld/Wetschen - HSG Barnstorf/Diepholz 7:15 (1:6): Im ersten Spiel des Tages erwischte die von Bernd Öhlmann trainierte HSG Barnstorf/Diepholz den besseren Start in die Partie und ließ in den ersten 15 Minuten lediglich einen Gegentreffer zu. In der zweiten Hälfte bauten die Gäste ihre Führung letztlich auf acht Tore Differenz aus (15:7). „Gegen Diepholz waren wir einfach chancenlos“, räumte Wagenfelds Trainer Winterstein nach der Partie ein.

HSG Phoenix - TuS Frisia Goldenstedt 20:6 (13:3): Der im Vorfeld favorisierte Oberligist ließ Goldenstedt von Beginn an keine Chance und ging bereits im ersten Durchgang zweistellig in Front (12:2). Auch nach dem Seitenwechsel ließ die Mannschaft von Coach Thomas Reinberg nichts mehr anbrennen und fuhr einen ungefährdeten 20:6-Sieg ein.

HSG Barnstorf/Diepholz - HSG Phoenix 14:15 (6:7): Direkt im Anschluss an die Begegnung gegen Goldenstedt tat sich die HSG Phoenix im Spiel gegen die Landesklassen-Frauen der HSG Barnstorf/Diepholz deutlich schwerer. Nadine Berger (6/2) und Christina Lehmkuhl (5) sicherten dem Favoriten mit ihren Treffern den Sieg gegen das stark aufspielende Öhlmann-Team. „14:15 gegen einen Oberligisten kann sich durchaus sehen lassen“, resümierte Barnstorfs Coach Öhlmann nach dem Spiel.

TuS Frisia Goldenstedt - HSG Wagenfeld/Wetschen 7:14 (3:9): In der zweiten Begegnung gegen einen direkten Ligakonkurrenten zeigten sich die Wagenfelderinnen stark verbessert und setzten sich bereits zur Pause mit sechs Toren ab (9:3). Auch im zweiten Durchgang verwaltete die HSG ihren Vorsprung souverän. Beste Torschützin auf Seiten der Heimmannschaft war Kathleen Menge mit vier Treffern. „Wir haben das Spiel über die gesamte Spielzeit dominiert. Die Leistung war sehr zufriedenstellend“, freute sich Trainer Winterstein über den Kantersieg.

HSG Barnstorf/Diepholz - TuS Frisia Goldenstedt 26:11 (12:4): Auch die Barnstorferinnen gaben sich gegen Goldenstedt keine Blöße und setzten sich nach einer frühen 9:1-Führung deutlich mit 26:11 gegen den letztjährigen Vizemeister der Landesklasse Weser-Ems durch. Die Rückraumakteurinnen Kim Klostermann (6/3) und Elisa Buchwald (4/1) steuerten gemeinsam zehn Tore zum ungefährdeten Erfolg bei. „Wir sind mit dem zweiten Platz völlig zufrieden. Das war ein rundes Wochenende“, sagte Barnstorfs Trainer Öhlmann zum Abschneiden seiner Schützlinge.

HSG Wagenfeld/Wetschen - HSG Phoenix 13:22 (5:10): Im letzten Spiel des Tages (Spielzeit zweimal 15 Minuten) machten die Gäste den Turniersieg und den Einzug in die nächste Runde des HVN-/BHV-Pokals perfekt. Gegen die gastgebenden Wagenfelderinnen zog der Oberligist in der zweiten Halbzeit auf 18:11 (25.) davon und gewann letztlich mit 22:13. „Am Ende des Tages haben wir uns souverän durchgesetzt. Alle Spielerinnen konnten sich noch einmal präsentieren. Für den Saisonstart müssen wir uns allerdings noch um einiges steigern“, kommentierte Phoenix-Trainer Thomas Reinberg den Turniersieg abschließend. 

bp

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