Morgen startet in Ristedt der 14. „Württemberg-Cup“ / Alle jagen den Bremer SV / Heiligenfelder Premiere

„Turnier mausert sich zur Marke“

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In Ristedt geht es für Neuzugang David Schröder darum, sich als Nummer eins im Tor des TuS Sulingen zu empfehlen. ·

Ristedt - Von Gerd Töbelmann. Nicht ganz ohne Stolz verkündet Chef-Organisator Bernd Schebitz: „Dieses Turnier hat sich zur echten Marke gemausert. Die Teams fragen schon lange vorher, ob sie eingeladen werden.“

Acht Teams haben es geschafft und messen sich ab morgen bis zum 26. Juli beim jetzt schon 14. Ristedter Fußball-Turnier um den „Württemberg-Cup“, zu dem an den sieben Spieltagen 2 500 Zuschauer erwartet werden.

Brinkums Dennis Mertgen (li.) will versuchen, mit dem BSV wieder ins Finale des Ristedter Turniers einzuziehen. ·

Laut Schebitz zieht die Teams dabei gar nicht mal so sehr die Siegprämie in Höhe von 500 Euro an, „denn da können andere Turniere auch mithalten. Aber bei uns macht es das Paket aus guter Organisation, starken Gegnern und auch gutem Zuschauerzuspruch aus, dass alle gern wiederkommen oder überhaupt dabei sind“, erklärt Schebitz, der nach seinem Syke-Abstecher wieder als Trainer in Ristedt (2. Kreisklasse Nord) fungiert. Und Schebitz geht noch einen Schritt weiter: „Ich denke, dass wir in der Breite noch nie ein so starkes Feld zusammen bekommen haben.“

Besonders gespannt sind die Kicker des Premieren-Gastes SV Heiligenfelde, die sich durch ihren Bezirksliga-Aufstieg überhaupt erst für Ristedt ins Gespräch gebracht hatten. „Wir werden alles so legen, dass wir mit der möglichst stärksten Mannschaft antreten können. Schließlich wollen wir uns vor der guten Kulisse nicht blamieren“, meint etwa Spartenleiter Florian Jamer, der selbst auch mitspielen wird.

Für den Sieg dürfte der SVH nicht stark genug sein. Zusammen mit den Teams aus Brinkum (Bremen-Liga), Melchiorshausen (Landesliga Bremen) und Seckenhausen (Bezirksliga Hannover) wird es schon schwer werden, die Spiele in der Vorrunden-Gruppe A zu überstehen.

Favorit auf den Gruppensieg ist sicherlich der letztjährige Finalist Brinkumer SV. „Klar wollen wir auch in diesem Jahr wieder ins Endspiel. Dabei haben wir Glück, dass der Bremer SV und der TuS Sulingen in der anderen Gruppe sind“, meint BSV-Coach Frank Thinius, der jedoch auf seinen Stammkeeper Niklas Frank (Urlaub) verzichten muss. Als guter Ersatz steht nach dem Weggang von Tim Meyer (nach Vegesack) der letztjährige A-Junioren-Keeper Mathis Peters parat.

In der Gruppe B sieht das mit der Favoritenrolle schon etwas anders aus. Klar, an Dauer-Turniersieger Bremer SV (Bremen-Liga) muss man erst einmal vorbeikommen. Das Team aus dem Bremer Westen hat seinen Kader gewaltig durchgerührt und sich dabei auch verstärkt aus der Konkursmasse des Regionalliga-Absteigers FC Oberneuland bedient.

Erster Herausforderer dürfte der niedersächsische Landesliga-Aufsteiger TuS Sulingen sein, der sich zuletzt drei Tage im Trainingslager in Winterberg (Sauerland) „vergnügte“. Trainer Walter Brinkmann, 2012 mit seinem Team Dritter, freut sich schon jetzt auf die Vergleiche mit den Bremer Teams: „Sowas bekommt man sonst in dieser Form nicht geboten. Deshalb ist das in Ristedt eine feine Sache.“ Außenseiterchancen, zumindest das Spiel um Platz drei zu erreichen, können dem Bezirksligisten TV Stuhr eingeräumt werden. Dagegen wird es für den Bremer Landesliga-Absteiger SC Weyhe, der einige Leistungsträger verloren hat, schwer werden, diesem Trio Paroli zu bieten.

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