Landesligist erwartet TSV Godshorn zum Nachholspiel

TSV Wetschen baut auf seine Heimstärke

Dürfte gegen den TSV Godshorn in die Anfangsformation rutschen: Wetschens Außenverteidiger Marco Babilon (r.). Der 26-Jährige könnte Finn Raskopp ersetzen.
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Dürfte gegen den TSV Godshorn in die Anfangsformation rutschen: Wetschens Außenverteidiger Marco Babilon (r.). Der 26-Jährige könnte Finn Raskopp ersetzen.

Wetschen – Sechs Heimspiele, davon fünf Siege und ein Unentschieden – Fußball-Landesligist TSV Wetschen ist auf eigenem Platz eine Macht. Das soll auch so bleiben, wenn der Tabellendritte am Donnerstag um 19.30 Uhr den TSV Godshorn zur Nachholpartie erwartet. Wetschens Trainer Oliver Marcordes wünscht sich eine größere Unterstützung: „Wir hoffen auf mehr Zuschauer, das hat sich die Mannschaft verdient. Zu Hause spielen wir einen besseren Fußball.“

Linksfuß Phil Schwierking wird seiner Mannschaft auf dem Weg in die Meisterrunde aus der Ferne die Daumen drücken: „Ich denke schon, dass wir nach dem 0:3 beim TSV Krähenwinkel/Kaltenweide etwas gutzumachen haben. Die Jungs werden sich voll reinhauen. Alle haben Bock, das zu schaffen, womit wohl kaum einer vor der Saison gerechnet hat. Leider kann ich darauf nur bedingt Einfluss nehmen, da ich bis Ende November in Kanada weile.“ Der 24-Jährige besucht in Montreal seine Freundin, die dort ihr Auslandssemester absolviert.

Es gibt weitere Ausfälle: Finn Raskopp (vermutlich Muskelfaserriss im Oberschenkel) und Kevin Reinking (Adduktoren-Probleme) fehlen. Außerdem droht Offensivmann Ricardo Tenti mit einer Einblutung im Oberschenkel auszufallen. Zwangsläufig gibt´s Umstellungen. Marco Babilon und Kevin Diekmann könnten die Außenverteidigerpositionen von Phil Schwierking und Finn Raskopp übernehmen. Auch Moritz Thölke ist eine Option. Gesetzt sind in der Vierer-Abwehrkette die Innenverteidiger Lennart Kruse und Sören Sandmann.

Marcordes: „Wir können befreit aufspielen“

Drei Begegnungen vor Abschluss der Vorrunde hat der TSV Wetschen „alles in eigener Hand“. Das weiß auch B-Lizenz-Inhaber Marcordes: „Wir können befreit aufspielen, konzentrieren uns nur auf uns. Das Teamgefühl ist groß.“ Der 41-Jährige nennt eine Stärke der Godshorner: „Sie haben ein gutes und gefährliches Umschaltspiel, spielen schnell nach vorn. Bei uns müssen die Ordnung und die Rückwärtsbewegung stimmen.“ Aufpassen sollten sie vor allem auf die schnellen Stürmer Marvin Ibekwe (vier Tore erzielt) und Almir Kasumovic (der Ex-Rehdener traf bisher dreimal). Im Hinspiel erreichten die Wetscher dank eines späten Treffers von Ramiz Pasiov ein 1:1.

Ob die Gastgeber mit drei Stürmern beginnen, entscheidet sich kurzfristig. „Wir müssen die Zweikämpfe annehmen und griffig sein“, fordert der TSV-Coach von der ersten Minute an volle Konzentration. Marcordes glaubt unter Flutlicht fest an den siebten Sieg: „Wenn wir so wie beim 1:0 gegen den TSV Stelingen spielen, müsste es klappen.“  

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