Herren 30 des Barrier TC liefern Berlin einen harten Kampf

Tennis-Regionalliga: Trümpler trotz Niederlage stolz

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Barriens Erik Trümpler kam gegen Berlin im Doppel zum Einsatz, das er an der Seite von Till Heilshorn auch gewann. 

Barrien - Der Traum vom Aufstieg in die Bundesliga ist für die Herren 30 des Barrier TC vorerst geplatzt. Im Topspiel der Tennis-Regionalliga unterlagen sie dem zuvor ebenfalls noch ungeschlagenen TC 1899 Blau-Weiss Berlin unglücklich mit 4:5.

„Ich bin stolz auf die Leistung. Wir, die Jungs vom Dorf, haben als Neuling den Titelfavoriten und Traditionsverein an den Rand einer Niederlage gebracht“, betonte Barriens Mannschaftsführer Erik Trümpler. Obwohl die Berliner drei ausländische Akteure und einen Ex-Profi aufgestellt hatten, standen die Gäste sogar ganz dicht vor der Sensation.

Den Auftakt machte Florian Hartje. Er überrollte seinen Kontrahenten, der in der Deutschen Rangliste um Platz 600 geführt wird, mit 6:2 und 6:0. „Das war Wahnsinn! Florian hat seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst auseinandergenommen. Das zeigt, dass man in der deutschen Rangliste nicht immer weit vorne stehen muss. Auch andere können super Tennis spielen“, betonte Trümpler. Damit blieb Hartje auch in seinem vierten Einzel ungeschlagen.

Auch Till Heilshorn überraschte die Berliner, allen voran seinen polnischen Gegenspieler Radek Nijaki. „Till hat unglaublich gespielt. Unfassbar stark, das war ein Wahnsinnsmatch“, schwärmte der BTC-Kapitän. In den entscheidenden Momenten agierte Heilshorn sehr konzentriert und belohnte sich mit einem 7:6, 7:6-Erfolg. Nur wenige Tage zuvor hatte der Barrier gegen Kay Pretzsch noch zweimal im Tiebreak das Nachsehen gehabt.

Beinahe wären die Gäste sogar mit einem 3:0 aus der ersten Einzelrunde gegangen. Doch Volker Zorn, dessen Punkt an Position sechs eingeplant war, hatte keinen guten Tag erwischt. Zwar schaffte er es in den Matchtiebreak und ging sogar mit 5:2 in Führung. Nach einem 6:8 glich er zum 8:8 aus. Aber die beiden letzten Punkte machte sein Gegenüber.

Viel schmerzhafter war wenig später die Niederlage von Markus Andresen. Nach starker Leistung lag der Barrier gegen Andrzej Mach mit 7:5, 5:4 und 40:0 vorne. Drei Matchbälle hatte Andresen. Zwei wehrte sein Gegenüber ab, doch beim dritten hätte Andresen mit einem Volley alles klarmachen können. Nach den vergebenen Möglichkeiten fiel Andresen mental in ein Loch. Im Tiebreak und anschließendem Matchtiebreak gelangen dem Polen 15 Punkte in Folge.

Chancenlos waren Mike Uhde gegen den Ex-Profi Florian Jeschonek (2003 unter den Top 400 der Welt) und Tobias Kuhlmann. An der Spitzenposition war der eingeflogene Franzose Laurent Recouderc (2009 auf Platz 124 in der Welt) zu stark.

Den 4:2-Vorsprung ließen sich die Berliner dann nicht mehr nehmen. Sie setzten alles auf das Spitzendoppel. Dieses besiegte das Duo Kuhlmann/Hartje mit 6:1 und 6:4. „Unsere Enttäuschung ist natürlich groß. Ich denke, dass die Meisterschaft damit entschieden ist. Trotzdem können wir stolz sein“, betonte Trümpler. - te

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