Der Offensivmann ist beim Twistringer 3:1-Sieg der Matchwinner

Trotz Doppelpacks geht Kuhangel sauer vom Platz

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Dennis Kuhangel (links) konnte beim 3:1-Sieg gegen die SG Diepholz gleich doppelt jubeln. Seine beiden Treffer brachten den SC Twistringen auf die Siegerstraße. · Archivfoto: Töbelmann

Twistringen - Von Rafael KaluzaAls Dennis Kuhangel in der 64. Minute das Feld für Nico Timme räumen musste, hätte er eigentlich mit einem Strahlen vom Platz gehen können. Mit einem Doppelpack in zwei Minuten hatte der Twistringer Offensivmann den Fußball-Bezirksligist gegen die SG Diepholz mit 3:1 in Führung und damit auf die Siegerstraße gebracht. Dennoch war Kuhangel sauer.

Kurz zuvor hatte er die große Chance zu seinem dritten Tor aus kurzer Distanz vergeben. „Da habe ich mich richtig geärgert. Nicht weil ich dann einen Hattrick geschafft hätte, sondern weil die Chance eigentlich die einfachste war, und das Tor die endgültige Entscheidung gewesen wäre“, erklärt der 24-Jährige. Nach dem Spiel war das freilich vergessen. Der SC Twistringen hatte das 3:1 über die Zeit gebracht und damit den zweiten Sieg im dritten Ligaspiel eingefahren – eine hervorragende Ausbeute für den Aufsteiger. Grund genug, von Höherem zu träumen? „Nein“, sagt Kuhangel lachend. „Wir sind weiterhin froh über jeden Punkt, damit wir am Ende den Nichtabstieg packen.“

Der Start ist jedenfalls geglückt – auch für Kuhangel persönlich. Die erhöhte Konkurrenzsituation hat ihn nicht nervös gemacht. „Ich habe letzte Saison eigentlich immer gespielt, die Vorbereitung lief gut, deswegen hatte ich keine Bedenken“, sagt Kuhangel, der angenehm offen und bodenständig wirkt. Rituale? Hat er nicht. Allerdings trifft er sich vor den Spielen häufig mit Mannschaftskollege Julian Fuhrmann, um gemeinsam einen Kaffee oder einen Tee zu trinken. „Und ich stehe immer früh auf, damit ich richtig wach bin“, erklärt Kuhangel, der damit seine hervorragende Einstellung unterstreicht. Der Sport- und Fitnesskaufmann legt sich extra seine Arbeitszeiten im Fitnessstudio so, dass er es immer pünktlich zum Training schafft. Spätdienste übernimmt er nur an fußballfreien Tagen.

An Wochenenden ist Kuh angel ebenfalls gern mit seiner Mannschaft unterwegs. „Wir machen insgesamt viel zusammen, und Dennis ist immer dabei, immer gut drauf und für jeden Spaß zu haben. Er ist einfach ein super Mannschaftsspieler“, sagt Teammanager Steffen Roess über den Linksaußen, der in der vergangenen Saison neun Tore erzielt hat. „Wenn ich wieder in den Bereich komme, wäre das der Hammer in der Bezirksliga“, findet Kuh angel. Den Grundstein dafür hat er am Sonnabend gelegt.

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