TuS Sulingen unterliegt dem Tabellenzweiten Heeßeler SV / Ausgleich vergeben

Nur Koc trifft beim 1:3

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Sulingens Mannschaftskapitän Dennis Neumann rackerte gegen den Heeßeler SV unermüdlich im Mittelfeld. Der 25-Jährige hatte mehrere gelungene Aktionen. ·

Sulingen - Von Matthias BorchardtAuch Fußball-Landesliga-Aufsteiger TuS Sulingen konnte gestern auf dem Kunstrasenplatz den Siegeszug des Heeßeler SV (in neun Partien 25 Punkte geholt) nicht stoppen, unterlag vor 130 Zuschauern den körperlich starken Gästen mit 1:3 (0:1).

„Schade, wir sind mit den starken Mannschaften schon fast auf Augenhöhe. Doch in puncto Effektivität ist uns Heeßel noch weit voraus. Aber wir haben 90 Minuten lang versucht, Fußball zu spielen“, analysierte Sulingens Trainer Walter Brinkmann.

Der spielstarke Tabellenzweite ließ von Beginn an seine Klasse aufblitzen. Das war schon beim Tor von Jannis Iwan nach einer Kombination zu sehen, das Schiedsrichter Yavuz Dag (VfL Altenhagen) wegen Abseits nicht gab (7.). Auch die Sulestädter spielten druckvoll nach vorn, hatten ihre erste Chance nach einer Flanke von Piotr Skitek, aber der Heeßeler Torhüter Marco Dubberke hielt den Kopfball von Pierre-Maurice Neuse (14.). Das Tor fiel auf der anderen Seite, das Mehmet Koc mit einem Ballverlust einleitete. Ein Zuspiel von Jan-Henrik Matthes verwertete Moritz Peithmann eiskalt zum 1:0 (18.). Danach verwaltete der Heeßeler SV geschickt den Vorsprung. Die Hausherren bemühten sich um den Ausgleich. Bei einer Linksflanke von Neuse brachte Marius-Lennart Gogol mit einem verunglückten Kopfball Torwart Dubberke in die Bredouille. Der 20-Jährige lenkte das Leder mit den Fingerspitzen an die Latte und parierte danach den Kopfball von Salam Garaf (27.).

Nach dem Seitenwechsel drängten die Sulinger auf den Gleichstand. So verhinderte Dubberke bei Möglichkeiten von Sören Sandmann (49.) und Mehmet Koc (Freistoß/55.) das 1:1. Auch Salam Garaf hätte nach einem Koc-Zuspiel eigentlich treffen müssen, schoss aber die „Pille“ freistehend neben den Pfosten (51.). Das rächte sich, denn Yannick Bahls schloss einen schulmäßigen Konter über drei Stationen mit dem 2:0 (59.) ab. Nur zehn Minuten später erhöhte Jannis Iwan mit platziertem Distanzschuss auf 3:0 (69.) und sorgte damit für die Entscheidung.

In der Endphase verhinderte Sulingens Schlussmann David Schröder gegen den bulligen Stürmer Mark Wielitzka ein weiteres Gegentor (85.). Doch das wäre des Guten dann zu viel gewesen, denn der Neuling hielt lange Zeit dagegen.

Die Sulinger steckten trotz des Rückstandes nicht auf. Der Lohn: Koc verwandelte einen 19-Meter-Freistoß zum 1:3 (86.) in den Knick. Es war das zehnte Saisontor des Angreifers. Zwei Minuten später hätte der 31-Jährige es noch einmal spannend machen können, aber er fand in Dubberke ein weiteres Mal seinen Meister (88.).

Sulingens Kapitän Dennis Neumann war mit der Vorstellung seiner Mannschaft nicht unzufrieden, sagte allerdings auch: „Drei Kontertore dürfen uns eigentlich nicht passieren. Heeßel hat einfach abgezockter gespielt.“ Stimmt.

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