HSG Barnstorf/Diepholz erwartet Schwanewede zum Oberliga-Topspiel

„Tribünenadler“ Mohrland hofft auf siebten Streich

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Wohl nur mit einem Andrius Gervé in Topform kann die HSG Diepholz/Barnstorf morgen Abend Revanche nehmen. „Der Reisestress ist raus“, hofft Trainer Mario Mohrland. 

Diepholz - Gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen wird Mario Mohrland morgen Abend (20.00 Uhr) ein letztes Mal dem Treiben seines Teams von der Tribüne der Mühlenkamp-Sporthalle in Diepholz zuschauen.

Am 1. Februar läuft schließlich die Sperre des Oberliga-Trainers ab. Die Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz können aber dafür sorgen, dass ihr Coach Mohrland zumindest sportlich die Zeit auf der Tribüne in guter Erinnerung behält. Zuletzt sah er von dort nämlich sechs Heimsiege hintereinander.

Mit dem Gegner aus Schwanewede verbinden die Diep-holzer allerdings keine allzu guten Erinnerungen: Im Hinspiel gab es eine 27:29-Niederlage. Doch vielmehr als diese Pleite treibt Mohrland das jüngste Resultat beim TV Neerstedt (25:37) um. „Die Erlebnisse vom vergangenen Wochenende sind auf eine gewisse Art und Weise unerklärlich“, sagt Mohrland: „Das war – vor allem was den Kampfgeist angeht – ein Rückfall.“

Da Tabellenführer SG Achim/Baden (25 Punkte) den Ausrutscher nutzte, hat das Mohrland-Team (22) als Tabellenzweiter nun bereits drei Punkte Rückstand. Wenn die Diepholzer weiterhin Tuchfühlung nach oben halten wollen, ist ein Sieg gegen den Tabellenvierten Schwanewede (20) Pflicht.

„Nach dem Dämpfer gegen Neerstedt wollen wir natürlich wieder gewinnen. Aufgrund des Heimspiels sehe ich uns auch leicht im Vorteil“, sagt Mohrland, der aber weiß, dass Schwanewede ein unangenehmer Gegner sein kann. Vor allem der Rückraumlinke Andreas Szwalkiewicz bereitete Mohrland im Hinspiel Kopfzerbrechen. „Mit ihm hatten wir so unsere Probleme. Er kam zu oft zu einfachen Toren“, erinnert sich der HSG-Trainer: „Doch auch Kolja Pietsch und Matthias Ruck sollten wir auf der Rechnung haben.“

Aber Mohrland will das Licht seines Teams nicht unter den Scheffel stellen: „Die Leute, die wir haben, sind gut genug, um jedes Spiel zu gewinnen.“ Derzeit schlagen sich allerdings noch einige HSG-Akteure mit grippalen Infekten rum – unter anderem ist Laurynas Palevicius‘ Einsatz fraglich. Derweil ist Mohrland optimistisch, dass Goalgetter Andrius Gervé nach den Reisestrapazen mit der litauischen Nationalmannschaft wieder ins Rollen kommt: „Das Problem war, dass er dort eine andere Rolle einnimmt als bei uns. Aber ich glaube, so langsam ist der Reisestress wieder raus.“ · wie

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