Sebrantke Gesamtzweiter im Sprint-Triathlon

Tri-Wölfe fühlen sich in Ostfriesland wohl

Hart, härter, Florian Schigelski (re.): Der Stuhrer landete nach dem mörderischen Transalp-Rennen nun in Leer auf Platz 14. - Foto: el

Stuhr - Drei Wochen vor den Landesmeisterschaften über die olympische Distanz, die im Rahmen ihres eigenen Silbersee-Triathlons ausgetragen werden, zeigten die Tri-Wölfe vom LC Hansa Stuhr, in welch guter Verfassung sie sich befinden. „Die Tri-Wölfe sind hier eine ganz starke Gruppe“, verkündete der Veranstalter bei der Siegerehrung des 23. Ostfrieslandtriathlons. Kein Wunder: In Oliver Sebrantke stellten die Stuhrer den Gesamtzweiten im Sprinttriathlon. Hinzu kam vier Siege sowie fünf weitere Medaillenränge in den Altersklassen.

Den Auftakt der zweitägigen Veranstaltung in der Nähe von Leer bildeten der Teamwettbewerb. Zwei Frauen und zwei Männer bildeten ein Team, in dem jeder nacheinander einen kompleten Triathlon (300m/8km/1,65km) zu absolvieren hattte. Die Tri-Wölfe stellten in Ulrike und Helmut Münster, Christiane Golenia und Stephan Doodeman als Ü  220-Team die mit Abstand älteste Mannschaft, die sich im strömenden Regen in 2:19:19 Stunden auf einen vierten Gesamtrang vorkämpfe.

Bei besten Triathlonwetter, allerdings mit kräftigen Wind auf einer schnellen Radstrecke, wurde tags darauf der Sprinttriathlon (500m/20km/5km) ausgetragen. Wäre die (Lauf-)strecke länger gewesen, so hätte Oliver Sebrantke eine Siegchance gehabt, vermutete der Veranstalter. Der Stuhrer verließ als 17. mit rund einer halben Minute Rückstand auf Daniel Lang (Tri Team Schwarme) das Wasser, fuhr auf dem Rad die drittbeste Zeit und kam mit dem schnellsten Laufsplit in einer Gesamtzeit von 1:00:18 Stunden dem Sieger Nicholas Lembcke (LC Nordhorn, 59:36 min) immer näher. Ungefährdet war sein M 40-Sieg. Dahinter gelang Teamkollegen Florian Schigelski nur eine Woche nach seinem Transalp-Rennen Gesamtrang 14 sowie Platz drei in der M40 (1:06:55), dicht gefolgt von dem immer näher kommenden Schwarmer Daniel Lang (1:07:02) als Dritter der M30. Noch stärker die Laufleistung von Stephan Doodemann (1:07:40), der sich dank der insgesamt fünfbesten Laufzeit auf Rang drei der M50 vorschob . In der M60 Siegte Helmut Münster (1:16:42).

Als Älteste in der Frauenkonkurrenz freute sich W 55-Siegerin Christiane Golenia über Gesamtrang acht (1:15:06). Zu den Besten ihrer Alktersklassen gehörten auch ihre Vereinskolleginnen Dörthe Krumsieg (1:21:27, 2. W 35), Sylvia Neumann (1:23:33, 1. W 50) sowie Katrin Halang (1:26:55, 3. W 35).

Im Swim & Run-Nachwuchswettbewerb (200m/1km) war die neunjährige Ayleen Lang (Tri Team Schwarme) als Gesamtzweite in 5:19 Minuten erfolgreich.

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