Lawendel und Münster im Dienst der Mannschaft

Tri-Wölfe bleiben in der Landesliga

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Schafften beim Abschlusswettkampf in Bokeloh doch noch den Landesliga-Verbleib (v.l.): Helmut Münster, Mario Lawendel und Sebastian Miehlke von den Tri-Wölfen des LC Hansa Stuhr.

Weyhe - Die Tri-Wölfe des LC Hansa Stuhr machten beim letzten Wettkampf der Triathlon-Landesliga das scheinbar Unmögliche möglich. Sie sicherten sich mit nur zwei Finishern den eigentlich schon abgeschriebenen Klassenerhalt.

Schon vor Saisonbeginn war den Stuhrern klar, dass sie in diesem Jahr in der Triathlon-Landesliga einen schweren Stand haben würden. Für die Cracks lag diesmal der Fokus auf dem Ironman Hamburg. Ziel war es daher von Beginn an, sich den Klassenerhalt zu sichern, um im kommenden Jahr wieder als Liga-Team durchzustarten.

Vor dem Abschlusswettkampf in Bokeloh schien das Thema Landesliga dann eigentlich schon erledigt. Von den für die Punktwertung benötigten und gemeldeten fünf Startern sagten zwei kurzfristig ab. Doch damit nicht genug. Sebastian Miehlke musste direkt nach dem Wechsel aufs Rad wegen Windschattenfahrens seine umstrittene Disqualifikation hinnehmen.

Doch die Stuhrer hatten Glück im Unglück: Nach den vorangegangenen starken Regenfällen waren auch andere Teams nicht in Bestbesetzung vertreten.

Nach Saison-Highlights Klassenerhalt gesichert

In den Dienst der Mannschaft stellten sich Mario Lawendel und Helmut Münster. Beide hatten ihre Saison-Highlights noch in den Beinen. Lawendel befindet sich nach dem Ironman Hamburg bereits in der „Off-Season“. Helmut Münster (TM 60) hatte erst eine Woche zuvor beim Cologne Triathlon auf der Mitteldistanz in sehr guten 5:27:05 Stunden als AK-Sieger aufgetrumpft. 

In Bokeloh konnte sich Münster nach 700 Meter Schwimmen, 21,2 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen in 1:27:16 Stunden erneut den AK-Sieg sichern. Auch Mario Lawendel war mit seinen Gesamtplatz 33 in 1:11:19 Stunden halbwegs zufrieden.

„Dass wir uns damit den 20. Gesamtplatz und somit den Klassenerhalt gesichert haben, ist schon eine kleine Sensation“, freute sich Lawendel und ergänzte: „Nun wollen wir in unserem Jubiläumsjahr 2018 wieder mit geballter Kraft die Liga aufmischen.“

el

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