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„Bitter und traurig“ – TV Stuhr steigt aus der Bezirksliga ab

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Von: Fabian Terwey

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Enttäuscht: Coach Stephan Stindt (r.), hier neben Co-Trainer Daniel Bischoff, steigt mit dem TV Stuhr ab.
Enttäuscht: Coach Stephan Stindt (r.), hier neben Co-Trainer Daniel Bischoff, steigt mit dem TV Stuhr ab. © terwey

In der sportlich schweren Stunde sprach Stephan Stindt mit ruhiger Stimme von einem „verdienten Abstieg“. Der zum Saisonende scheidende Trainer des TV Stuhr hatte bis zum letzten Spieltag der Abstiegsrunde an den Klassenerhalt geglaubt, kassierte mit dem Fußball-Bezirksligisten jedoch eine 1:3 (1:2)-Niederlage bei SV Adler Hämelerwald. Während sich der Gegner rettete, steht für den Stuhr-Coach nach seinem achten Jahr der Gang in die Kreisliga.

Lehrte – „Es haben alle für uns gespielt. Ein Sieg hätte gereicht. Es ist schon bitter und traurig“, sagte Stindt: „Der Abstieg nimmt mich auch persönlich mit.“ Letztlich habe es aber andere Teams schlimmer getroffen: „Einige sind überrascht worden, wir konnten uns schon länger an den Gedanken gewöhnen. Vor vier, fünf Wochen waren wir ja quasi schon weg.“ Das letzte Fünkchen Hoffnung, das sich sein Team in der Vorwoche erspielt hatte (6:1 gegen FC Stadtoldendorf), erlosch schnell. Adler ging bereits nach zwei Minuten in Führung. Nach Einwurf und Kopfballverlängerung hieß es 0:1. „Ein Nackenschlag“, wie Stindt kommentierte: „Wir haben uns danach berappelt, hatten auch Möglichkeiten, aber entweder hat der Torwart gehalten oder wir waren zu unfähig.“

SV Adler Hämelerwald - TV Stuhr 3:1 (2:1)

Stuhr: Lührs - Bülders, Hellmers, Wehrhahn (73. Fichtner), F. Bischoff (72. Evers), Stahnke, Schwirz, Sawall (46. Oberbach), Bojanic (64. Beitleng), Opitz, Drawert. Tore: 1:0 (2.) Schott, 2:0 (22.) Geyer, 2:1 (45./FE) Bojanic, 3:1 (72.) Marx. Schiedsrichter: Jonah Fichtner (TSG Ahlten).

Nach zunächst geklärtem Eckball hämmerte Hämelerwald die Kugel aus 20 Metern zum 2:0 in den Stuhrer Kasten (22.). Boban Bojanic ließ wieder Hoffnung aufkeimen, nachdem der Stuhrer nach Foul an Torben Drawert den fälligen Elfmeter zum 1:2-Anschluss verwandelt hatte (45.). „Wir sind aus der Halbzeit raus, um noch etwas zu reißen“, sagte Stindt: „Aber der Gegner hat gut gefightet.“ Und traf nach langem Ball aus der Drehung zum 3:1-Endstand (72.).

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