Traumhafte Bedingungen beim 21. swb-Silbersee-Triathlon

Fahrenholz Sieger einer perfekten Veranstaltung

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Eine von 200 Helfer/innen: Käthe Reichert versieht hier Philipp Fahrenholz beim Einchecken mit seiner Startnummer.

Stuhr - Von Christiane Golenia. Die Frage, ob die Tri-Wölfe nach nach der gelungen Jubiläumsveranstaltung im Vorjahr wieder ein ähnlich stimmungsvolles Event zustande bringen würden, war beim 21. swb-Silbersee-Triathlon schnell beantwortet.

Tatsächlich packten sie wohl noch eins drauf: Eine imposante Bühne für die Siegerehrungen, eine großzügige Prämienregelung sowie ein neues Zeitmess-System sorgten für weiter verbesserte Rahmenbedingungen. Und wieder herrschte bestes Sommerwetter. „Petrus ist wohl auch ein Triathlet“, schmunzelte Organisationsleiter Jan Neubauer.

Rund 1000 Athleten sowie ein Vielfaches an Zuschauern, die die Athleten am Ufer des Sees sowie entlang der Rad- und Laufstrecke anfeuerten, kamen beim 21. swb-Silbersee-Triathlon tüchtig ins Schwitzen. „Es war brutal heiß“, stöhnte der Weyher Ralf Theelen nach seinem Zieleinlauf im Volkstriathlon. Daniel Wienbreier nahm die auch am Vormittag schon hohen Temperaturen gelassener: „Schließlich ist Triathlon ja eine Sommersportart.“ Der durchtrainierte Wolfsburger wurde über die olympische Distanz seiner Favoritenrolle im Regionalliga-Wettbewerb gerecht, indem er in 1:53:04 Stunden einen neuen Streckenrekord aufstellte. Als Zweiter folgte Profi-Athlet Christian Nitschke (Rostock, 1:55:39). Dahinter feierte Christian Haupt (Hannover 96, 1:56:08) seinen dritten Platz wie einen Sieg, und das hatte seinen Grund. Über ein Jahr war der 34-Jährige wegen Pfeifferschen Drüsenfiebers völlig außer Gefecht gesetzt gewesen. „Nach so einer Krankheit weiß man alles viel mehr zu schätzen“, freute sich Haupt über sein Comeback.

Bei den Frauen sicherte sich Regionalliga-Siegerin Leonie Konczalla (Kaifu Tri-Team, 2:10:50) die Prämie für einen neuen Streckenrekord.

Im offenen Rennen über die olympische Distanz verdarb Philipp Fahrenholz (Hannover 96) dem Sieger von 2012 und 2013 den Hattrick. Dag Störmer (Hildesheim) musste den Ex-Stuhrer auf dem Rad passieren lassen. Der bangte dann allerdings drei Kilometer vor dem Ziel noch einmal um seinen Vorsprung: „Ich bekam Krämpfe und musste erstmal eine Dehnpause einlegen.“ Doch auch bei den Konkurrenten machten sich Hitze und Anstrengung bemerkbar. Am Ende blieb Fahrenholz in 1:56:37 Stunden als Einziger unter zwei Stunden.

Auch Frauensiegerin Anke Schmitz-Elvenich (Bremerhaven, 2:13:07) hatte auf dem Rad die Führung übernommen und verwies Vorjahressiegerin Kai Sachtleber (Oldenburg) auf Rang zwei.

Nachdem das Wasser im Silbersee schon am morgen über 24 Grad warm gewesen war, galt erst recht auch am Nachmittag für die Sprint- und Volkstriathleten Neopren-Verbot. Gleich sechs Startgruppen wurden ins Rennen geschickt, darunter viele Triathlonneulinge. Im Wasser waren zahlreiche Brustschwimmer zu sehen, etliche normale Tourenräder waren unterwegs und spätestens beim Zieleinlauf war alle Anstrengung vergessen. Es wurde abgeklatscht, die letzten Meter mit Kind auf dem Arm gefeiert. „Leute, wie ihr seht, so schlimm ist das gar nicht mit dem Triathlon“, munterte Sprecher Günter König-Kruse die Zuschauer auf, im nächsten Jahr doch selbst einmal an den Start zu gehen. Was schließlich auch im Team Spaß machen kann, wie rund 90 Staffelmannschaften bewiesen. Vormerken sollte man sich dann schon mal dem 22. Silbersee-Triathlon am 26. Juli 2015.

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