Barnstorfs Trainer Mohrland und Maksimovich feiern Barnstorfer 31:20-Erfolg

M&M mit Traumeinstand

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Vor allem in der ersten Halbzeit bot der sechsfache Barnstorfer Torschütze Marius Kasmauskas (beim Wurf) eine gute Leistung. ·

Barnstorf - Die Vorbereitung war alles andere als optimal, aber der Punktspiel-Auftakt in der Handball-Oberliga der Männer dafür umso gelungener. Mit einem klaren 31:20 (14:8) setzte sich die HSG Barnstorf/Diepholz deutlich bei der SGSV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn durch. Das neue Trainergespann Mario Mohrland und Denis Maksimovich feierte damit einen tollen Einstand.

Mohrland gab das Lob aber gleich an die Mannschaft weiter: „Der Gegner hatte zwar einige Personalprobleme, aber dennoch haben wir das sehr gut gemacht und mannschaftlich voll überzeugt.“

Gespannt war man vor allem auf das Auftreten des Rückkehrers Ben Gondek. Insgesamt muss man den Auftritt des Mittelmannes als gelungen bezeichen, denn zwei Tore und zwei herausgeholte Strafwürfe können sich sehen lassen. Auch Mittelmann-Kollege Saulius Liutikas lieferte nach seinem Kreuzbandriss ein gelungenes Punktspiel-Comeback ab und traf dreimal.

In der ersten Halbzeit war es das Spiel der Barnstorfer Halbspieler. Marius Kasmauskas (links/fünf Tore) und Arunas Srederis (rechts/vier) drückten dem Spiel ihren Stempel auf. Die Flügelspieler Nils Mosel und Finn Richter fanden da nicht so gut ins Spiel. Bis zum 5:4 (10.) war es ein Spiel auf Augenhöhe, ehe Barnstorf über 10:5 (21.) mit einem beruhigenden 14:8 in die Kabine ging.

Nach der Pause änderte sich an der Überlegenheit der Gäste zwar nichts, aber die Tore verteilten sich anders, denn nun wurden die Flügelspieler mehr eingebunden. So durfte sich „Mosel-Backup“ Laurinas Palevicius noch viermal in die Torschützenliste eintragen.

Spätestens beim 25:15 in der 51. inute war das Match zugunsten der HSG gelaufen. Der Rest war dann nur noch Formsache.

Alles andere als eine Formsache dürfte das nächste Match am Freitag in eigener Halle werden, enn dann kommt es zum Spiel gegen den TV Neerstedt. Ein Team, was Mohrland in Sachen Titelkandidat relativ weit oben auf dem Zettel hat. · töb

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