28-jähriger Allrounder sieht in Seckenhausen keine Perspektiven mehr

Transfer-Coup: Hoßfeld holt Otten nach Melchiorshausen

Melchiorshausen - Von Arne FlüggeDer TSV Melchiorshausen hat einen dicken Fisch an Land gezogen. Der Bremer Fußball-Landesligist verstärkt sich ab der kommenden Saison mit Sascha Otten, derzeit noch Kapitän und Leistungsträger des Bezirksligisten TSG Seckenhausen-Fahrenhorst.

„Sascha gehört zum Freundeskreis einiger unserer Spieler. Der Kontakt ist schon seit Jahren vorhanden. Wir haben es immer wieder probiert. In den letzten zwei Jahren hat es nicht geklappt, weil die Perspektiven aus seiner Sicht in Seckenhausen noch größer waren. Jetzt sind wir froh, dass es uns gelungen ist, ihn zu überzeugen“, erklärte der scheidende Trainer Markus Hoßfeld. In einem letzten Sechs-Augen-Gespräch zusammen mit dem neuen Coach Mike Barten wurde der Deal dann unter Dach und Fach gebracht. „Wir haben Sascha unser Ziel, nächstes Jahr in die Bremen-Liga aufsteigen zu wollen, sowie unser neues Konzept vorgestellt und ihn damit überzeugt“, sagte Hoßfeld: „Er ist einer, der vorangeht, sich im Training und im Spiel zerreißt. Wir erhoffen uns von ihm, dass er andere mitzieht, vor allem die jungen Spieler sich nach ihm richten.“

Otten, ein kopfballstarker Allrounder, der sowohl in der Innenverteidigung als auch im defensiven oder offensiven Mittelfeld spielen kann, kehrt damit an die Stätte eines seiner größten Erfolge zurück. Mit Melchiorshausen war er vor einigen Jahren schon einmal in die Bremen-Liga aufgestiegen. „Und dieses Ziel möchte ich mit Melchiorshausen wieder erreichen“, berichtet der 28-Jährige, der sich auch als Zugpferd für den Umbruch sieht: „Der Verein hat hier einiges vor, in Mike Barten bekommen wir einen super Trainer, und ich möchte einer der ersten sein, die hier mithelfen, etwas Neues aufzubauen.“

In Seckenhausen sieht Otten derzeit mehr Stillstand als Fortschritt. Ein wichtiger Grund, warum der Kapitän die Mannschaft, die lange um den Aufstieg in die Landesliga mitgespielt hat, jetzt verlässt. „Meine Vorwürfe sind nicht gegen die Jungs gerichtet. Die Mannschaft hat großes Potenzial“, weiß Otten, „doch wir müssten in Seckenhausen jetzt den nächsten Schritt tun, auch mal in zwei, drei erfahrene Spieler investieren. Aber wenn sich einige dagegenstellen, macht das keinen Sinn“, erklärt Otten.

Mit den Verantwortlichen habe er Gespräche geführt und seine Vorschläge unterbreitet. Doch er sei dabei vielerorts auf taube Ohren gestoßen. „Wenn du in der Landesliga spielen willst, musst zu entsprechende Rahmenbedingungen haben“, fordert Otten: „Wir können beispielsweise nicht in Fahrenhorst auf einem Platz trainieren, auf dem die Feuerwehr sonst ihre Zeltlager aufschlägt.“

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