Syker nimmt am Wochenende an Karate-Europameisterschaft in Finnland teil

Training soll sich auszahlen: Späthe will Titel

Der Syker Karateka Mateo Späthe fährt mit viel Selbstbewusstsein zur EM nach Tampere.
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Der Syker Karateka Mateo Späthe fährt mit viel Selbstbewusstsein zur EM nach Tampere.

Syke – Kaum sind die Olympischen Spiele vorüber, steht im Karate schon die Europameisterschaft der Jugend vor der Tür. Mit dabei vom 20. bis 22. August ist Karateka Mateo Späthe vom Skip Syke. Ob Athletik-, Technik- oder Taktiktraining – Späthes Wettkampfvorbereitung war während der Corona-Pandemie von Einzeltraining geprägt. Diese individuelle Förderung führt den 14-Jährigen aus Nordhorn nun sogar zur EM nach Tampere (Finnland). Für den Skip-Kämpfer ist es die erste Europameisterschaft.

Seinen Erfolgskurs begann er im Herbst 2019, als er bei den Deutschen Meisterschaften der Schüler (U14) erstmals Bronze holte. Dadurch wurde der Bundesjugendtrainer Kumite, Klaus Bitsch, auf ihn aufmerksam und berief den Syker in den Bundes-Talentkader. Nach weiteren Einsätzen für den Landes- und schließlich auch den Bundeskader folgte nun aber der bisher größte Erfolg: Die Nominierungen für die Europameisterschaft 2021.

Diese Qualifikation war nicht einfach, denn Späthe musste sich im Bundeskader gegen zwei Konkurrenten aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz durchsetzen. „Das hat er dank seines Fleißes und seines Ehrgeizes während der Corona-Pandemie geschafft“, erklärte sein Trainer Björn Strote. Andere Sportler hätten in dieser Zeit nicht so viel trainieren können. „Insgesamt hat Mateo in der EM-Vorbereitung bestimmt rund 250 Stunden trainiert“, sagt Strote.

Das Ziel ist hochgesteckt: Der Titel. „Aber natürlich freue ich mich über jeden gewonnenen Kampf“, erzählte Späthe im Vorfeld. Dass er in der Vorbereitung einige Vergleichskämpfe gegen Österreich und die Schweiz gewonnen hat, gibt ihm dabei eine Menge Sicherheit.

Mit 14 Jahren neben der Schule auch noch im Bundeskader zu trainieren – das geht nicht ohne Unterstützung, betont Späthe selbst: „Meine Mutter hat mir sehr dabei geholfen, die Hausaufgaben hinzubekommen und mich ans Lernen zu erinnern. Wenn man mit dem Kader unterwegs ist, dann ist der Pool nämlich manchmal doch interessanter.“

Auch mit dem Olympia-Fünften Noah Bitsch hat Späthe auf kuriose Weise Bekanntschaft gemacht: „Beim Training in einem Champions-Camp von Noah Bitsch ist einmal mein Blinddarm geplatzt und ich musste notoperiert werden. Er ist dann aus dem Camp direkt zu mir ins Krankenhaus gekommen und hat sich richtig Zeit für mich genommen. Und ihn dann bei Olympia in Tokio zu sehen, war richtig toll.“

Späthe hofft noch, dass Karate eines Tages wieder olympisch wird. Aber zumindest bei einer WM möchte er noch an den Start gehen.

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