Keine Langeweile an Festtagen

Tischtennis-Bundesligist SV Werder trainert auch Heiligabend und Silvester

Werders Tischtennis-Star Mattias Falck beim Aufschlag
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Freut sich auf die Heimat: Werders Topspieler Mattias Falck wird die Feiertage in Schweden verbringen.

Bremen - Frohe Weihnachten? Für Werders Tischtennisspieler trifft das sportlich nach dem 2:3 vom Sonntag im letzten Hinrunden-Match der Bundesliga nicht zu, denn der Rückstand zu Platz vier, der zu den Playoffs um den Titel berechtigt, beträgt schon vier Punkte.

„Das ist aber nicht der Hintergrund, dass wir jetzt über die Feiertage in Bremen trainieren werden“, sagt Werders langjähriger Trainer Cristian Tamas. Laut Tamas seien die Spieler schon vor dem Match gegen den SV Mühlhausen auf ihn zugekommen und haben darum gebeten, „dass sie auch Heiligabend und Silvester in die Halle kommen und trainieren können.“ Tamas selbst hat auch Zeit, denn seine Arbeit in einem Tischtennis-Geschäft muss momentan aufgrund des Lockdowns ruhen.

Auch die Schiedsrichter haben jetzt erst einmal frei. Am Sonntag waren sie dagegen noch in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle im Einsatz. Auch Ober-Schiri Jörg Severin, dessen Job es unter anderem ist, die Schläger der Spieler zu kontrollieren. Mit einem Spezialgerät misst er dabei die Belagstärke auf jeder Seite. „Sie darf vier Millimeter nicht übersteigen. Wenn doch, darf der Schläger nicht genommen werden“, erklärte Severin.

Eine Aufgabe von Oberschiedsrichter Jörg Severin ist es, die Belagstärke der Schläger zu prüfen.

Eine Pause legt auch Werders Nummer eins, Mattias Falck, ein, der 1991 als Mattias Karlsson geboren wurde, nach der Heirat 2018 aber den Namen seiner Frau Julia annahm. Über Amsterdam ging es am Montag für ihn nach Göteborg in seine westschwedische Heimat. „Ich freue mich darüber, jetzt mal für einige Tage den Schläger aus der Hand legen zu können“, meinte Falck am Sonntag. Rechtzeitig zum Match am 4. Januar beim TTC Neu-Ulm wird der 29-Jährige wieder zurück sein.

Manager Sascha Greber führt Vertragsgespräche

Seine Kollegen Kirill Gerassimenko, Hunor Szöcs und Marcelo Aguire bleiben dagegen in ihren Wohnungen in Bremen, trainieren durch. Und auch Manager Sascha Greber ist nicht untätig: „Ich nutze die Zeit, um erste Vertragsgespräche für die kommende Saison zu führen.“ Mit Falck muss er nicht reden, denn die Nummer acht der Weltrangliste hat noch einen Vertrag bis 2022.

Und was ist mit dem Trainer? Seit 2005 ist Cristian Tamas (40) schon Coach in der Hansestadt und wurde sogar 2013 einmal Deutscher Meister. „Ich fühle mich wirklich sehr, sehr wohl in Bremen“, sagt der Rumäne. Klingt irgendwie nicht nach Abschied . . .

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