Fußball-Bezirksligist braucht neuen Trainer

Torsten Klein verlässt den TSV Bassum

Trainer Torsten Klein
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Wenn er im Sommer geht, kann er auf viereinhalb erfolgreiche Jahre als Coach des TSV Bassum zurückblicken: Torsten Klein.

Trainer Torsten Klein wird den TSV Bassum am Ende der Saison verlassen. Der 49-Jährige will dem Fußball aber treu bleiben und wird wohl eine neue Herausforderung annehmen. Ein Nachfolger für Klein steht in Bassum noch nicht fest.

  • Kleins Vertrag läuft im Sommer aus.
  • Die Mannschaft findet den Abschied „sehr schade“.
  • „Co“ Merdon übernimmt den Posten als Chefcoach wohl nicht.

Bassum – Im Kopf von Torsten Klein spielt sich ein ganz klares Szenario ab. „Es wäre schön, wenn im Sommer auf allen Seiten eine Träne im Auge ist“, sagt der Fußball-Trainer, der den TSV Bassum zum Ende der Bezirksliga-Spielzeit 2020/21 verlassen wird: „Mein größter Wunsch ist, dass wir die Saison mit einer Riesenfeier beenden.“

Die Bassumer ließen gestern via Pressemitteilung die Bombe platzen: Klein, seit Januar 2017 im Amt, wird seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern. „Das war definitiv meine Entscheidung“, betont der 49-Jährige: „Ich habe seit sieben oder acht Wochen überlegt, weil ich wusste, dass die Nachfrage zur Vertragsverlängerung kommen wird. Und dann habe ich Jürgen (Schäfer, Spartenleiter beim TSV, d. Red.) vor drei Wochen mitgeteilt, dass ich den Vertrag nicht verlängern werde.“

Und bevor Klein seine Beweggründe erläutert, lobt er seinen Noch-Club in den höchsten Tönen. „Ich konnte immer super in Ruhe arbeiten, bin von allen Seiten unterstützt worden“, schwärmt Klein von der „super netten und guten Zusammenarbeit“ mit allen im Verein – vom Vorstand bis zur Mannschaft: „Es hätte zwischen dem Club und mir gar nicht besser passen können.“

Entsprechend traurig sei auch das Team gewesen, als der Coach seine Entscheidung mitgeteilt hatte. „Ich habe mit Kapitän Mathis Hoffmann gesprochen, und er sagte, er findet es sehr schade. Ich glaube, das fasst es ganz gut zusammen.“

Der Gedanke, den TSV zu verlassen, war bereits länger in Klein gereift, erleichtert hat die Entscheidung dann „ein Impuls“, der vor drei Wochen hinzukam. „Ich kann noch nicht sagen, worum es geht“, meint Klein, „nur so viel: Es ist überhaupt nichts gegen Bassum.“ Zu seiner generellen Zukunft sagt er dann allerdings doch etwas: „Ich bin jemand, der ohne Fußball nicht leben kann. Und das weiß auch jeder, der mich kennt.“

Klein arbeitet in Bruchhausen-Vilsen, beim SVBV (Bassumer Bezirksliga-Konkurrent) sind sie nach dem Bekanntwerden des Abgangs von Coach Patrick Tolle zum Saisonende auf der Suche nach einem Nachfolger.

Auch der TSV „wird die kommende Zeit nutzen, um einen geeigneten Trainer für die kommenden Spielzeiten zu verpflichten“, heißt es in der Pressemitteilung. Andreas Merdon, langjähriger Co-Trainer von Klein, wird es laut Aussage seines „Chefs“ jedoch nicht werden. „Andreas hat immer gesagt, dass er Co ist und mehr nicht möchte“, meint Klein und gibt den Bassumern noch einen „Tipp“ mit auf den Weg: „Wenn sie ihn nicht behalten würden, würden sie einen Riesenfehler machen.“

Bis Saisonende arbeitet er aber nun noch mit Merdon zusammen – und hat dabei große Ziele. „Wir haben noch mehr als ein halbes Jahr vor uns, sind mitten in der Saison“, betont Klein: „Die Aufgabe, die vor uns liegt, gehen wir mit Attacke und Volldampf an und wollen das Beste herausholen.“ Um am Ende dann eine „Riesenparty“ feiern zu können.

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