Trainer des TuS Sulingen will gegen Tündern „positiven Jahresabschluss“

Brinkmann fordert Vorsicht: „Nicht das geringste Risiko“

+
Mit der Kaderplanung für die kommende Saison hat Walter Brinkmann nichts mehr zu tun. Aber er traut dem A-Jugendlichen Niklas Bartsch (Bild) den Sprung in den Kader der Ersten zu.

Sulingen - Manche Hinrunden wollen einfach kein Ende nehmen. Doch egal, ob es morgen für die Landesliga-Fußballer des TuS Sulingen ab 14 Uhr zum Nachholspiel beim HSC BW Tündern kommt oder die Partie wieder der Witterung zum Opfer fällt: „Danach ist endlich Winterpause – und das ist nach der intensiven Sommervorbereitung und den darauf folgenden vier Monaten auch gut so“, atmet TuS-Trainer Walter Brinkmann durch.

Ähnlich sieht es sein Tünderner Kollege: „Auch Siegfried Motzner kam die Saison sehr langgezogen vor“, berichtet Brinkmann vom Telefonat mit dem BW-Coach.

Der erklärte ihm bei dieser Gelegenheit, wie es um die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls steht. Wenn überhaupt, geht die Partie nicht beim Tabellen-14., sondern auf dem Kunstrasenplatz von Preußen Hameln über die Bühne. „Bei unter drei Grad Celsius fällt das Spiel auch dort aus, weil die Fläche zu hart wird – und bei zu starken Regenfällen ebenfalls, weil die Drainage nicht auf dem neuesten Stand ist“, erläutert Brinkmann. Weil er aber von höheren Temperaturen und Trockenheit ausgeht, „hoffen wir mal, am Samstag dorthin fahren zu können“.

Und zwar fast in Bestbesetzung, denn mit Ausnahme der beiden langzeitverletzten Defensivspieler Tomasz Tomasik und Till Linsenhoff steht den Sulingern der komplette Kader zur Verfügung. Beachten sollten sie Tünderns Offensivkräfte Edward Urich und Lukas Kramer, die im Hinspiel die Tore zum 2:0-Sieg geschossen hatten. Zudem warnt der TuS-Coach vor Tim Piontek, dem „alten Hasen in Tünderns zentralem Mittelfeld, der sehr zweikampfstark als Sechser vor der Abwehr ist und gefährlich aus der zweiten Reihe schießt“.

Diese drei Schlüsselspieler, gepaart mit der Erfahrung aus der Hinspiel-Niederlage, veranlassen Brinkmann zu einer vorsichtigen Marschroute: „Wir versuchen, nicht in Rückstand zu geraten und werden dabei nicht das geringste Risiko eingehen – damit wir zu einem positiven Jahresabschluss kommen.“

Es wäre der (vorläufig) letzte, den der 52-Jährige beim TuS Sulingen als Cheftrainer erlebt. Doch Wehmut angesichts seines zum Sommer angekündigten Ausstiegs kommt bei ihm

„Abschied würde immer

schwer fallen“

noch nicht auf: „Ich hatte hier fünf wunderschöne und erfolgreiche Jahre, so dass mir der Abschied von diesem Club zu jeder Zeit schwer fallen würde. Aber wir haben – auch dank unserer Sponsoren – eine funktionierende Mannschaft mit guten Spielern, die sich im Sommer noch weiter verstärken kann.“ Als Beispiele nennt er mehrere A-Jugendliche aus den eigenen Reihen. Sechs bis acht kämen aus dem Bezirksliga-Kader ins Herren-Alter. Allen traut er zu, „dass sie sofort unserer zweiten Mannschaft weiterhelfen – selbst wenn sie den Aufstieg in die Kreisliga schafft.“

Andere, wie Defensiv-Allrounder Niklas Bartsch, kämen sogar für die Erste in Betracht. Brinkmann betrifft das dann nicht mehr. „Ich freue mich auf meine eigene Zukunft.“ Wie die sportlich aussieht, lässt er weiter offen.

ck

Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

Viele Tote bei Anschlag in Manchester - Täter ermittelt

Viele Tote bei Anschlag in Manchester - Täter ermittelt

Ajax gegen Man United: Ein "Giganten-Duell" im Schatten des Terrors

Ajax gegen Man United: Ein "Giganten-Duell" im Schatten des Terrors

Lkw-Unfall an Stauende in Oyten

Lkw-Unfall an Stauende in Oyten

Meistgelesene Artikel

Marathon-Sieger Dorn: „Es hat mir in Drebber super gefallen“

Marathon-Sieger Dorn: „Es hat mir in Drebber super gefallen“

Kantersieg für die Katz’: Melchiorshausen steigt ab!

Kantersieg für die Katz’: Melchiorshausen steigt ab!

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Maarten Schops muss seinen Spitzenreiter TuS Sulingen selten umbauen

Maarten Schops muss seinen Spitzenreiter TuS Sulingen selten umbauen

Kommentare