Melchiorshauser Aufstiegs-Party dauert bis in den frühen Morgen

Der Trainer schließt die Tür ab

Sudweyhes Nico Zumbruch wechselt mit der Empfehlung von 19 Bezirksliga-Toren nach Melchiorshausen. - Foto: Flügge

Melchiorshausen - Von Gerd Töbelmann. „Ich habe mit meinen Mannschaften schon einige Aufstiege geschafft. Aber dieser ist einer der schönsten“, war Melchiorshausens Trainer Wilco Freund auch viele Stunden nach dem Aufstieg in die Bremen-Liga noch hin und weg. Mit 3:0 (1:0) hatte sich sein Team gegen Blumenthal durchgesetzt, so dass der Landesliga-Saisonabschluss morgen um 15 Uhr in Lemwerder nur noch purer Spaß ist.

Am Donnerstagnachmittag war Freund schon wieder einigermaßen bei Stimme. Es soll ja Trainer geben, die anstandshalber bei einer Party dabei sind, sich dann aber schnell absetzen. Auf Freund traf das nun wirklich nicht zu. Nach den Sektduschen und dem Singen der einschlägigen Lieder auf dem Platz ging es Richtung Kabine. Auch da wurde natürlich noch die ein oder andere Kaltschale geleert.

„Und auch in der Dusche ging es noch richtig gut ab“, erinnert sich Kapitän Matthias Kastens. Um eine gute Grundlage zu haben, gab’s zudem noch Würstchen vom Grill. Auch die Freundinnen oder Frauen von Spielern und Trainern sowie Teile der alten Herren feierten mit.

Für Kastens war gegen Mitternacht Schicht im Schacht – um 8.00 Uhr am gestrigen Morgen stand er auf der Arbeit schon wieder Gewehr bei Fuß. Der harte Kern der Truppe zog aber voll durch. „Ich habe gegen 2.30 Uhr aus unserer Vereinskneipe bei Schumacher noch Bilder geschickt bekommen. Ich habe mal gezählt: Da waren noch acht Leute drauf. Wir können also nicht nur aufsteigen, sondern auch feiern“, schmunzelt Kastens.

Aber das alles ist nichts gegen das Durchhalte-Vermögen von Freund. Der 49-Jährige stand bis 4.30 Uhr seinen Mann und ließ sich dann von Melchiorshausens Physiotherapeutin Jaana Fiedel nach Hause bringen. Stunden später musste Fiedel erneut ran: Freunds Auto vom Sportplatz-Parkplatz abholen.

Und was hat den Aufsteiger so stark gemacht? Freund muss nicht lange überlegen: „Der Teamgeist ist überragend. Zudem haben wir eine gute Altersstruktur und eine gesunde Hierarchie.“ Zeiten, in denen Melchiorshausen als Altherren-Truppe belächelt wurde, gehören vorerst der Geschichte an. Und Freund lobt auch die Einstellung seiner Jungs: „Auch wenn es draußen ungemütlich war, hatte ich nie weniger als 14 Leute beim Training.“ Und was ist in der Bremen-Liga drin? Freund antwortet selbstbewusst: „Wir können da mithalten.“

Aber morgen steht erst einmal Lemwerder an. „Wir haben einen Bus gechartert. Das wird bestimmt lustig“, glaubt Kastens. Danach soll aber nicht Schluss sein. „Nach unserer Rückkehr werden wir wohl noch in Bremen feiern gehen. Aber wir müssen drauf achten, dass auch unsere Youngster überall reinkommen . . .“, sagt Kastens und kann sich vor Lachen kaum halten.

TSV Melchiorshausen steigt in Bremen-Liga auf

Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Krei szeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
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Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
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Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
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Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
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Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann
Der Jubel kannte bei den Spielern des TSV Melchiorshausen keine Grenzen, als der Schlusspfiff den Aufstieg besiegelte. © Mediengruppe Kreiszeitung / Fritz Westermann

Bei der Sause wird Nico Zumbruch, Augenzeuge am Mittwoch, noch nicht am Start sein. Aber in der Bremen-Liga will der aktuelle Top-Stürmer des Bezirksligisten TuS Sudweyhe (19 Saisontore) dabei sein, denn der 22-jährige Stürmer gab Freund die Zusage für die kommende Saison und soll vorn neben Lars Behrens für Dampf sorgen. Seinen Wechsel begründete Zumbruch gestern so: „Ich habe noch nie im Bremer Verband gespielt und will das mal kennenlernen.“

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