TuS Sudweyhe zweifacher Korbball-Landesmeister / FTSV Jahn Brinkum holt in der Altersklasse 14/15 Bronzemedaille

Trainer Hollendiek strahlt nach Sieg im Endspiel

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Die Jugend (AK 14/15) des TuS Sudweyhe gewann die Korbball-Landesmeisterschaft. Über den Titel und Medaillen freuen sich (stehend v. l.): Trainer Torsten Hollendiek, Carlotta Kehlenbeck, Jannika Scheerbaum, Alina Ehlers, Alea Kastendiek, Kristina Weniger, Martina Suhling sowie kniend v. l.: Stina Karenbrook, Lea Schröder, Talea Wiedehold und Merrit Eilers. Es fehlt Alina Hinners.

Stuhr - Was für ein Erfolg für den TuS Sudweyhe: Mit beiden Titeln und einer Bronzemedaille bei den Korbball-Landesmeisterschaften der Altersklassen 14/15 und 18/19 holten die Grün-Weißen aber nicht nur zwei weitere Tickets für die DM im Mai. Die zweite Mannschaft der Altersklasse 18/19 sicherte sich in der Sporthalle in Stuhr-Moordeich Bronze, genauso wie die Mädchen des FTSV Jahn Brinkum in der AK 14/15.

Schiedsrichterteam greift

im Halbfinale hart durch

Nach einem klassischen Fehlstart und einer Niederlage zum Auftakt erholte sich die Jugend 14/15 des TuS Sudweyhe im Turnierverlauf deutlich. Schon das zweite Vorrundenspiel verlief besser, so dass der TuS in der Gruppe Platz zwei belegte. In der Zwischenrunde wurde der SV Brake mit 17:8 regelrecht vom Platz gefegt. In der anderen Gruppe hatte sich Bezirkskonkurrent Brinkum souverän mit zwei Siegen durchgesetzt und war als Gruppenerster trotz der schwereren Gruppe direkt fürs Halbfinale qualifiziert. Da wartete nun der TuS. „Im Bezirk waren wir leistungsmäßig eng beisammen, und so haben wir uns auf ein Spiel auf Augenhöhe gefreut“, erklärte Sudweyhes Torsten Hollendiek. Auch Brinkums Coach Thorsten Böger war optimistisch, hatte seine Mannschaft doch eine starke Form bewiesen. Doch es kam anders, weil das Schiedsrichterteam hart durchgriff: Eine Brinkumer Zwei-Minuten-Strafe in der Anfangsphase der Partie brachte den TuS nicht nur in Front – Brinkum füllte durch ein Missverständnis zu früh wieder auf, und so erhielt eine Jahn-Akteurin die Gelb-Rote Karte. Damit musste der eigentlich gut aufgelegte FTSV das Halbfinale in Unterzahl, wegen einer weiteren Zwei-Minuten-Strafe zeitweise sogar zu dritt, zu Ende spielen. Folge: Sudweyhe setzte sich mit 17:5 überdeutlich durch. „Das war natürlich sehr enttäuschend“, erklärt Böger. Trotz des Nachteils hatte sein Team eine starke Leistung gezeigt, doch es reichte nicht.

Im Endspiel wartete nun der SV Gehrden auf den TuS Sudweyhe. „Gehrden spielt so ähnlich wie wir, sehr laufintensiv und mit viel Spaß“, fand Hollendiek. Kurz vor Schluss der engen Partie konnte seine Mannschaft sich einen Vorteil erkämpfen und lag mit 9:7 vorn, ehe Gehrden nochmals herankommen konnte. „Wir haben den Sieg dann trotzdem recht sicher durchgebracht“, freute sich der TuS-Trainer über den Meistertitel. „Das ist eine der homogensten Mannschaften, die ich je betreut habe. Nach einigen Silbermedaillen haben sie sich jetzt ihren ersten Landesmeistertitel erkämpft“, freute sich Hollendiek.

Das Jahn-Team zeigte sich im kleinen Finale vom Schock in der Vorschlussrunde gut erholt und sicherte sich mit einem 15:12-Sieg über den TuS Jaderberg Platz drei. „Trotzdem überwiegt die Enttäuschung über die Vorkommnisse im Halbfinale“, resümierte Böger, „das müssen wir jetzt erstmal aufarbeiten“. · she

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