Trainer Engelmann: „Wir wollen uns vernünftig aus der Affäre ziehen“

Der Lerneffekt steht bei Brinkum an erster Stelle

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Zieht beim Handball-Verbandsligisten FTSV Jahn Brinkum im mittleren Rückraum die Fäden: Florian Peters (M.). Er ist morgen mit dem Tabellenletzten in Fredenbeck gefordert.

Brinkum - Sven Engelmann ist niemand, der sich Illusionen hingibt. Entsprechend realistisch geht der Trainer der Brinkumer Verbandsliga-Handballer das Auswärtsspiel beim VfL Fredenbeck II (morgen/17 Uhr) an: „Wir fahren da hin, um Spaß zu haben. Wir wollen solche Spiele nutzen, um dazuzulernen.“

Vor allem für die Defensive des FTSV Jahn Brinkum dürfte es eine Mammutaufgabe werden – schließlich stellt die Mannschaft des Trainer-Duos Marc Treude und Tomasz Malmon eine bockstarke Offensive, 478 erzielte Treffer sind der Bestwert der Liga.

Allerdings stotterte der VfL-Motor zuletzt etwas. Vor zwei Wochen setzte es eine Niederlage im Spitzenspiel beim Tabellenführer SG HC Bremen/Hastedt, am vergangenen Wochenende verlor Fredenbeck überraschend beim Tabellenzehnten TV 01 Bohmte.

Und dass die Brinkumer in der Lage sind, die Gastgeber zumindest etwas zu ärgern, bewies zeitweilig das Hinspiel. Bis zum 10:10 (21.) war das Engelmann-Team ebenbürtig, letztlich hagelte es aber eine deutliche 18:33-Niederlage. Lukas Kraeft war dafür hauptverantwortlich. Fredenbecks Linksaußen traf 15 Mal gegen Brinkum, zeigte sich auch in den letzten Wochen verdammt effektiv. Sein Pendant auf rechts, Jan Krewenka, gilt es ebenfalls zu beachten. „Aber wenn wir unser Hauptaugenmerk nur auf die Außen legen, dann werden sie uns von den Halbpositionen aus packen“, weiß Engelmann. Also müsse seine gesamte Defensive hellwach sein. Denn: „Wir wollen uns in Fredenbeck vernünftig aus der Affäre ziehen.“

Auf Jahn-Seite fehlt Daniel Schlichting (Urlaub), auch Maik Bhola und Robert Gums werden dieses Mal nicht mit von der Partie sein.

Mit der morgigen Partie haben die Brinkumer noch neun Spiele vor der Brust, wie es dann in der neuen Saison weitergeht, ist noch nicht klar, zumindest nicht beim Trainer. „Es stehen noch ein paar Gespräche an“, sagt Engelmann: „Ich bin da aber entspannt.“

Dem 49-Jährigen gehe es vor allem darum, dass ihm eine Perspektive aufgezeigt werde: „Egal in welcher Liga.“ Klar sei aber schon, „dass ein Gros der Mannschaft zusammenbleiben wird“.

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