Sulingens Handballer starten Neuanfang / Uhlhorn: „Der harte Kern bleibt bestehen“

Trainer Engelke reizt neue Aufgabe

Geht mit dem TuS Sulingen in seine fünfte Saison: Trainer Hartmut Engelke. 
Foto: Westermann
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Geht mit dem TuS Sulingen in seine fünfte Saison: Trainer Hartmut Engelke. Foto: Westermann

Sulingen – Einen Neuanfang starten die Handballer des TuS Sulingen nach dem freiwilligen Abstieg aus der Landesliga Hannover in der Landesklasse. Als Trainer steht Hartmut Engelke weiter zur Verfügung. Ganz zur Freude von Gerrit Uhlhorn, kommissarischer Abteilungsleiter beim TuS Sulingen: „Hartmut ist die beste Lösung. Gut, dass er bei der Stange geblieben ist.“ Der 29-Jährige weiß allerdings, dass es einiges zu tun gibt: „Wir haben aus zwei Mannschaften eine gebildet. Da liegt viel Arbeit vor uns.“

Engelke reizt der Neustart: „Das ist eine Aufgabe, die sich lohnt. Es sind jetzt nur noch Sulinger Leute dabei, das macht sicherlich Spaß, mit ihnen zu arbeiten, zumal ich positive Signale erhalten habe.“

Aus unterschiedlichen Gründen stehen mehrere Akteure nicht mehr zur Verfügung. Jan Scharf und Malte Fallenbeck wohnen in Bremen und schließen sich genau wie Julian Nieweler der SG Buntentor/Neustadt (Landesklasse Niedersachsen Mitte – Krage) an. Thomas Hammann und Daniel Schlaak leben und arbeiten in Oldenburg. Ebenfalls nicht mehr zum 15er-Kader gehört Linkshänder Björn Meyer, der in Kirchweyhe wohnt. Mit 74 Treffern war er bester Werfer beim Tabellenletzten.

Rückraumakteur Marco Krause ist zwar beruflich an Sulingen gebunden, aber aufgrund einer langwierigen Schulterverletzung des Wurfarms tritt er zunächst einmal kürzer.

„Der harte Kern bleibt bestehen“, freut sich Uhlhorn. Er bildet zusammen mit Daniel Kramer das Torhüter-Gespann. Linksaußen und Haupttorschütze Julian Wilkens sowie die Leistungsträger Jannik Knieling und Patrick Kappermann halten dem TuS Sulingen weiterhin die Treue. Mirco Schnee, Stefan Borchert und Malcom Ballmann machen ebenfalls weiter. Nach einer Pause steigen Rechtsaußen Benjamin Demel und Kreisläufer Philipp Drigas wieder ein. Aufgefüllt wird die Mannschaft mit Spielern aus der Zweiten (Regionsliga), wie zum Beispiel Linkshänder Florian Knoche.

Ein Saisonziel nennt Uhlhorn nicht: „Wir müssen uns erst einmal als Mannschaft finden und Spielfluss bekommen.“ Eines ist dem erfahrenen Torwart aber wichtig: „Der Handballsport soll in Sulingen attraktiv bleiben.“

Engelke weiß noch nicht, wann es wieder losgeht: „Ich mache eine Vorbereitung auf Sicht.“ Vor Juli fängt er allerdings nicht an. In einem Punkt ist sich der 51-Jährige sicher: „Nach der Corona-Pandemie wird es in sämtlichen Vereinen ein Umdenken geben.“  mbo

Ein Leistungsträger bleibt: Julian Wilkens (l.) wirft auch in der Landesklasse Tore für den TuS Sulingen. Foto: mbo

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