Trainer Dennis Offermann: „Auf allen Positionen jetzt doppelt gut besetzt“

Brinkum will dem Bremer SV dichter auf die Pelle rücken

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Trainer Dennis Offermann (hinten li.) und Manager Frank Kunzendorf (hinten re.) hoffen, dass sie Brinkum mit diesen Neuzugängen noch weiter nach vorn bringen. Neu im BSV-Kader sind (hinten v.l.): Ugur Saatci, Okan Uca, Michel Fischer und Jan-Christoph Kornau sowie (vorn v.l.): Maximilian Wirth, Mirko Duhn, Saimir Dikollari und Hendrik Stannius. Es fehlt Nicolaj Streater.

Brinkum - Von Gerd Töbelmann. Stillstand ist Rückschritt. Diesem Motto hat sich auch Fußball-Bremen-Ligist Brinkumer SV verschrieben. Das Team von Trainer Dennis Offermann und Manager Frank Kunzendorf hat personell noch einmal kräftig nachgelegt, um für die am Freitag mit dem Match beim Meister Bremer SV beginnende Saison gerüstet zu sein. Offermann nimmt auch kein Blatt vor den Mund, wenn es um das Saisonziel geht: „Besser als Platz drei aus der Vorsaison.“

Da bleibt ja nicht mehr viel Spielraum nach oben. Soll heißen: Brinkum will dem Bremer SV, der in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga scheiterte, möglichst dicht auf die Pelle rücken. Das Wort Titel nimmt in Brinkum zwar keiner offen in den Mund, aber mittelfristig schielt der Nordkreis-Club schon in Richtung Regionalliga.

Erst einmal aber ist Offermann (34) froh, in seinem ersten vollen Jahr als Cheftrainer einen gut aufgestellten Kader zur Verfügung zu haben: „Ich freue mich auf die Saison, denn wir sind auf allen Positionen doppelt gut besetzt.“

Klar sticht der Königs-transfer vom Uphuser Oberliga-Torschützenkönig Saimir Dikollari an den Brunnenweg heraus. Mit ihm soll die leichte Offensivschwäche aus der Vorsaison getilgt werden. Aber auch die vielen Youngster (mehr zu den Neuzugängen im Extra-Bericht auf dieser Seite) machen Mut. Allen voran der Ex-Weyher A-Jugendspieler Maximilian Wirth, der das Potenzial hat, zur Saisonpremiere am Freitag schon in der Startelf zu stehen. „Die Jungen hängen sich voll rein und erhöhen den Druck. Genau so ist das auch gewollt“, sagt Offermann, der im Trainergeschäft selbst noch ein Greenhorn ist.

Der Kader steht, aber am System wird noch gefeilt. Mal wurde ein 4-2-3-1 eingeübt, mal war es ein 4-4-2. Bei allen Varianten ist Dikollari natürlich vorn gesetzt. „Saimir soll den Laden vorn mit seiner Erfahrung führen und hat dies in der Vorbereitung in Ansätzen auch schon getan“, stellt ihm Offermann ein gutes Zwischenzeugnis aus, wobei die Torquote des ehemaligen Melchiorshausers sicherlich noch steigerungsfähig ist. Wenn Offermann zwei Stürmer bringt, dann dürfte der Platz an Dikollaris Seite (Kandidaten sind Dennis Krefta, Marcel Dörgeloh und Ugur Saatci) heiß umkämpft sein.

Entschieden ist dagegen, wer die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führt: Es ist ein alter Bekannter: Offermann gab die Binde an Jannik Bender, der diesen Job bereits in der Saison 2012/2013 ausfüllte, ehe er von Esin Demirkapi und danach Jürgen Heijenga abgelöst wurde. „Jannik ist ein Ur-Brinkumer, dem ich jetzt das Vertrauen schenke. Ich erwarte mir von ihm aber auf dem Feld, dass er noch mehr aus sich herauskommt und zum Leader wird“, meint Offermann.

Brinkums größtes Problem momentan ist aber nicht der Kader, sondern die Konstanz. Beim Ristedter Turnier konnte Final-Verlierer Brinkum kein einziges Mal voll überzeugen, was dagegen bei der Elsdorfer Sportwoche, wo der BSV siegte, gelang. „Gerade gegen Teams, die hinten sehr kompakt stehen, tun wir uns schwer. Aber wir arbeiten ständig daran, das zu verbessern“, berichtet der neue Coach. Da kommt ein Auftaktgegner wie der Bremer SV gerade recht, denn der Meister wird am Freitag sicherlich nicht mauern.

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