TSV Wetschen erwartet noch sieglosen TuS Sulingen zum Landesliga-Duell

Torwart Tim Becker prophezeit Derbysieg

Nimmt sich selbst in die Pflicht: Thorolf „Toto“ Meyer, Trainer beim Landesligisten TuS Sulingen.
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Nimmt sich selbst in die Pflicht: Thorolf „Toto“ Meyer, Trainer beim Landesligisten TuS Sulingen.

Wetschen – Er hat vier Jahre lang im Tor des TuS Sulingen gestanden, hütet nun er in seiner dritten Saison den Kasten beim Landesligisten TSV Wetschen: Tim Becker. Der 29-Jährige pflegt noch den Kontakt zu seinem alten Verein, verfolgte beispielsweise das Heimspiel zwischen dem TuS Sulingen und dem Heesseler SV (2:2) am Spielfeldrand. Am Mittwoch ruhen die Freundschaften, denn in Wetschen steigt um 19.30 Uhr unter Flutlicht das Kreisderby in der Landesliga.

Marcordes hat noch Rechnung offen

„Das wird eine ausgeglichene Partie. Wir brauchen uns nicht vor den Sulingern zu verstecken. Ich gehe davon aus, dass wir das Derby gewinnen werden, weil ich uns stärker sehe als den TuS Sulingen“, erläutert Becker. Er kassierte in fünf Landesliga-Begegnungen sieben Gegentore. So viele fing sich auch sein Gegenüber Eric Schröder – allerdings in vier Spielen. Entscheidender Vorteil der Wetscher: Sie schossen elf Tore und die Sulinger nur vier.

„Wir freuen uns aufs Derby, wollen uns die verschenkten Punkte in Stelingen wiederholen. Wir haben noch aus dem vergangenen Jahr etwas für das unglückliche 0:1 gutzumachen“, unterstreicht Wetschens Trainer Oliver Marcordes. Er geht fest davon aus, dass Leistungsträger Ricardo Tenti nach abgeklungenem grippalen Infekt wieder zur Verfügung steht. Stürmer Ramiz Pasiov (Einblutung im Oberschenkel) stieg am Dienstag wieder ins Training ein, könnte genauso eine Option sein wie Omar Ceesay (kehrt aus dem Urlaub zurück). Nicht dabei sind Moritz Thölke (Bereitschaftsdienst bei der Polizei in Bremen), Tino Senkler (Kniebeschwerden) und Philipp Nüßmann (Entzündung im Knie – hat Lauftraining aufgenommen). Äußerst fraglich: Vermutlich muss der schnelle Flügelangreifer Christoph Hainke arbeiten.

Marcordes fordert von seinen Mannen eine bessere Chancenverwertung: „Wir müssen kaltschnäuziger vor dem Tor werden.“ Das war in Stelingen nicht der Fall, denn da hätte der Tabellenvierte zur Pause höher führen müssen als nur mit 1:0. Nach dem Wechsel bauten die Wetscher ab, versuchten es mehrfach mit langen Bällen. „Nur wenn wir Fußball spielen, sind wir stark. Wir müssen unsere Leistung über 90 Minuten abrufen“, sagt der 40-jährige B-Lizenz-Inhaber. Er weiß, dass die Sulinger im Mittelfeld mit Pascal Löhmann, Julian Fehse und Lennart Greifenberg gut besetzt sind. Auch von Stürmer Chris Brüggemann und dem schnellen Außenverteidiger Tim Rieckhof droht Gefahr. Auf alle Fälle wollen die Gastgeber nach den Erfolgen über TSV Burgdorf (5:1) und OSV Hannover (3:1) auch ihr drittes Heimspiel gewinnen. „Ich hoffe auf ein schönes Spiel für die Zuschauer unter Flutlicht“, betont Marcordes.

Anders sieht’s bei den Sulestädtern aus: Nach dem schwachen Auftritt bei der Turn- und Sportvereinigung (TSV) Burgdorf (1:2) nimmt sich Thorolf Meyer, Coach beim noch sieglosen TuS Sulingen, selbst in die Pflicht: „Es ist meine Aufgabe, dass die Jungs in die Spur finden und wieder erfolgreich Fußball spielen.“ Nach dem „blutleeren Auftritt“ erwartet er eine Reaktion von seiner Mannschaft: „In Wetschen müssen wir ein ganz anderes Gesicht zeigen, den Kampf auch annehmen und gegenhalten wollen.“

Ich bin nach     wie vor enttäuscht, dass wir bei der TSV Burgdorf einen schwachen Auftritt hingelegt haben.

Thorolf Meyer, Trainer des Landesligisten TuS Sulingen, über die 1:2-Niederlage.

Nach zwei Punkten aus vier Begegnungen urteilt der 45-Jährige: „Nach dem verkorksten Saisonstart sehe ich uns nicht als Favoriten.“ Er lobt die Wetscher: „Im Verbund machen sie es überragend.“ Positiv ist ihm vor allem der vierfache Torschütze Ricardo Tenti aufgefallen.

Personell fallen beim Tabellenachten weiterhin Jona Hardt (Knochenabsplitterung im linken Sprunggelenk) und Aziz Ayal (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) aus. Angeschlagen sind Malte Wulferding, Marven Rupp (beide Oberschenkelzerrung) und Tim Rieckhof (Oberschenkelprobleme). Ein Mitwirken entscheidet sich erst kurzfristig. „Wir müssen mehr Durchschlagskraft erzeugen“, betont „Toto“ Meyer. Um vorn gefährlicher in den Aktionen zu werden, hofft er, dass der letzte Pass auch einmal ankommt.

Freut sich auf das Derby und das Wiedersehen mit ehemaligen Spielern des TuS Sulingen: Wetschens Torwart Tim Becker, der einen Heimsieg prophezeit.

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