Tönnies verlässt Rehden in Richtung Oldenburg / Morgen Abschied gegen Goslar

„Torte“ zieht‘s an die Hunte

Thorsten Tönnies verlässt den BSV Rehden nach nur einer Saison wieder: Der Linksverteidiger schließt sich Mit-Aufsteiger VfB Oldenburg an. ·
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Thorsten Tönnies verlässt den BSV Rehden nach nur einer Saison wieder: Der Linksverteidiger schließt sich Mit-Aufsteiger VfB Oldenburg an. ·

Kreis-Diepholz - REHDEN · Der Kader des BSV Rehden für dessen erste Saison in der Fußball-Regionalliga nimmt Form an – doch der Name Thorsten Tönnies findet sich darin nicht wieder. Trotzdem steigt der Linksverteidiger mit auf und geht diese Herausforderung zusammen mit dem VfB Oldenburg an. „Thorsten studiert in Oldenburg, das Angebot vom VfB war gut. Da konnten wir nicht mithalten“, bedauert BSV-Vorsitzender Friedrich Schilling: „Schade, denn er hat eine positive Saison gespielt.“ Also läuft „Torte“ morgen um 16 Uhr gegen Oberliga-Spitzenreiter Goslarer SC letztmals im schwarz-weißen Dress in den Waldsportstätten auf.

In seinen bisher 29 Einsätzen von Beginn an traf der 21-jährige Neuzugang von Werder Bremen II zehn Mal. Nach dem Abschied von Kapitän Manuel Meyer verliert die BSV-Viererkette nun den zweiten Stammspieler. Innenverteidiger Michael Wessel sagte hingegen für ein weiteres Jahr zu, mit Rechtsverteidiger Viktor Pekrul laufen noch Gespräche – ebenso wie mit Stürmer Cüneyt Özkan. Von anderen BSV-Spielern hat Schilling allerdings schon Zusagen bekommen – zuletzt von Mittelfeldmann Maarten Schops, Angreifer Erdal Ölge und Torwart Christian Ceglarek. „An weiteren Neuzugängen sind wir dran“, verrät der 61-jährige BSV-Macher Schilling.

Vorher jedoch will seine aktuelle Mannschaft noch versuchen, Goslar in die Meistersuppe zu spucken – denn die Südniedersachsen rangieren nur zwei Zähler vor dem BV Cloppenburg, und Rehden könnte am Ende noch auf Platz drei rücken. BSV-Trainer Jürgen Stoffregen sagt aber bereits jetzt: „Goslar gehört mit Recht da oben hin – das ist das beste Team der Liga.“

Die Rehdener wiederum könnten trotz des spielfreien Pfingst-Wochenendes noch schwere Beine haben – wegen einer Mannschaftsfahrt nach Düsseldorf und einer anschließenden Einladung zu Friedrich Schillings Geburtstags-Umtrunk. „Deshalb stand zunächst Regeneration auf dem Trainingsplan“, berichtet Stoffregen schmunzelnd. Manuel Meyer musste zudem einige Behandlungen über sich ergehen lassen, weil ihm schon vorher Rückenschmerzen Probleme bereiteten. „Aber Manu möchte zum Abschied natürlich unbedingt auflaufen“, weiß Stoffregen über den zum TuS Sulingen wechselnden Abwehrchef. Sein Einsatz erscheint wahrscheinlicher als der von Jens Buddecke, der sich im Spiel in Osterholz-Scharmbeck eine Muskelverletzung zugezogen hatte.

Stoffregen träfen die Ausfälle hart, denn er stellt klar, dass dies kein bedeutungsloses Spiel ist: „Wenn sich sogar das Radio ansagt, um darüber zu berichten, sagt das doch einiges aus.“ Schon gestern traf der NDR in den Waldsportstätten Vorkehrungen für die Reportage. · ck

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