Partie gegen Marienhafe

HSG Barnstorf/Diepholz II will Heimserie ausbauen

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Könnte sich morgen in der Abwehr auf der Halbposition um Marienhafes Keno Lücken kümmern: Jan-Eric Rechtern (M.) vom Verbandsligisten HSG Barnstorf/Diepholz II.

Diepholz - Eine vor allem in der Abwehr starke Leistung zeigte Handball-Verbandsligist HSG Barnstorf/Diepholz II beim jüngsten 26:14-Erfolg über die HSG Bützfleth/Drochtersen. Der Tabellenfünfte untermauerte seinen Heimnimbus und gewann auch seine sechste Saisonpartie in eigener Halle.

„Wir wollen unsere Heimserie ausbauen und nichts abgeben“, unterstreicht Barnstorfs Spielertrainer Nils Mosel vor der morgigen Begegnung um 17.30 Uhr in der Diepholzer Mühlenkamphalle gegen TuRa Marienhafe. Bereits das torreiche Hinspiel entschied der letztjährige Vizemeister mit 35:30 für sich.

„Wir dürfen uns nicht verstecken“, fordert Mosel einen selbstbewussten Auftritt von seiner Mannschaft. Allerdings sind dem 35-Jährigen, der sich mit Rückenproblemen herumschlägt, personell die Hände gebunden. 

Marcel Haab (Sprunggelenksverletzung), Eugen Weber (Nackenzerrung), Dennis Wulf (privat verhindert) und Bernd Pundt (Fieber, Mandel- und NasenNebenhöhlenentzündung) fallen aus. Dafür steht der zuletzt wegen Wadenproblemen geschonte Leistungsträger Malte Helmerking wieder zur Verfügung. Am Kreis dürfte diesmal Nachwuchsspieler Jeldrik Heemann erste Wahl sein.

Keno Lücken ragt hervor

Der Tabellenzehnte TuRa Marienhafe verfügt in Person von Keno Lücken über einen herausragenden Rückraumakteur. „Er ist ein guter Handballer mit einem überragenden Wackler“, lobt Mosel den Goalgetter mit der Nummer 10. Lücken führt mit 144/51 „Buden“ die Torjägerliste in der Verbandsliga souverän an. In der Hinbegegnung erzielte er 17/4 Tore. Mosel nimmt zunächst einmal von einer Manndeckung Abstand und lässt den „Bomber“ in der 3:2:1-Formation offensiv decken. Diese Aufgabe könnte entweder Osman Ahmad oder Jan-Eric Rechtern übernehmen.

Die Gastgeber wollen sich nicht allzu sehr nach dem Gegner richten, sondern ihr eigenes Spiel durchsetzen. „Für mich ist wichtig, dass wir eine konstante Leistung über 60 Minuten bringen. Im Abschluss wünsche ich mir noch mehr Kaltschnäuzigkeit. Außerdem gilt es, die technischen Fehler zu minimieren“, erläutert Mosel. Trotz einer dünnen Personaldecke wollen die Barnstorfer „auf die Tube drücken“ und so oft wie möglich die „schnelle Mitte spielen“. Die Oberliga-Reserve will mit dem neunten Meisterschaftssieg ihren Platz im oberen Tabellendrittel festigen.

mbo

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