Torhüter des TSV Wetschen untermauert in Hoya seine gute Verfassung / Trainer Thomas Otte lobt seine Nummer eins / Bezirksliga-Spitzenreiter stell ...

Kai Winklers Ziel: „Ich würde schon gern in der Landesliga spielen“

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Wehrte in Hoya beim 3:2-Erfolg einen Elfmeter von Jan-Berendt Boyer ab: Wetschens Torhüter Kai Winkler.

Kreis-Diepholz - Von Matthias Borchardt. WetschenKreis-Diepholz - Von Matthias Borchardt. Torhüter Kai Winkler hat maßgeblichen Anteil daran, dass der TSV Wetschen nach elf Partien ungeschlagen an der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga steht. Am Sonntag stellte er beim 3:2-Erfolg in Hoya seine gute Verfassung unter Beweis, als er beim Stand von 1:1 einen platziert geschossenen Elfmeter von Jan-Berendt Boyer hielt.

„Den hat er unten links gut herausgeholt“, lobt Wetschens Trainer Thomas Otte seine Nummer eins. Und wie bewertet der 22-Jährige die Aktion selbst? „Der Elfmeter war schon spielentscheidend“, unterstreicht Kai Winkler, der schon in der Vergangenheit den einen oder anderen Strafstoß pariert hatte.

Wie beim 2:2 daheim gegen den SC Twistringen holten die Wetscher auch in Hoya einen Rückstand (1:2) auf. „Wir können Spiele drehen, denn wir haben einen Lauf“, sagt der 1,82 Meter große Schlussmann. In elf Begegnungen musste er nur zehnmal den Ball aus dem eigenen Kasten holen. Bei einem Torverhältnis von 36:10 stellt der Primus nicht nur die beste Defensive, sondern auch die stärkste Offensive.

„Die Abwehr vor mir mit den Innenverteidigern Danny Lange und Tobias Grube ist stark“, nennt Kai Winkler einen Schlüssel zum Erfolg. Doch der in Lembruch wohnende Torwart trägt mit starken Leistungen dazu bei, dass die Wetscher auf Platz eins stehen. Das sieht auch Thomas Otte so: „Kai hat eine Riesenentwicklung gemacht, er ist

22-Jähriger hat an

seiner Fitness gearbeitet

sicher im Herauslaufen geworden, hat gute Reflexe und feuert die Mannschaft an.“ Und auf die Zähne kann der Youngster auch beißen. Vor der Begegnung in Bassum hatte er sich am rechten Sprunggelenk verletzt, ließ sich den Fuß tapen und stellte sich ins Tor. Der Lohn: Die Gäste gewannen mit 4:0.

Zur Saison 2012/2013 wechselte Kai Winkler von den A-Junioren der JSG Brockum/Lemförde/Lembruch zum TSV Wetschen. Nach gewissen Anlaufproblemen setzte sich der gebürtige Diepholzer gegen Mike Jahn durch und steigerte sich. Das lag auch daran, dass er an seiner Fitness arbeitete und gut 25 Kilogramm abspeckte. Das Torwarttraining mit Co-Trainer Sebastian Schmidt macht sich bezahlt, denn mittlerweile zählt der Anhänger des FC Schalke 04 zu den besten Torhütern in der Bezirksliga. „Meine Abschläge und meine Spieleröffnung könnten noch besser sein“, verrät der Schüler, der 2015 die Fachhochschulreife erlangen will.

Sportlich hat sich der ehrgeizige Keeper, der in dieser Serie mit seinem Cousin Steffen Winkler (kam vom BSV Rehden II – acht Tore erzielt) in einer Mannschaft spielt, den Aufstieg mit dem TSV Wetschen zum Ziel gesteckt. „Ich würde schon gern in der Landesliga spielen“, sagt Kai Winkler. Wenn die Mannschaft, die bereits neun Punkte Vorsprung auf die Verfolger SV „Brigitta“ Steimbke und FC Sulingen hat, weiter von Sieg zu Sieg eilt, dann dürfte der Sprung in die nächste Klasse klappen.

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