HSG Hunte-Aue Löwen II zeigt schwache Angriffsleistung gegen TV Neerstedt

Torhüter Pauli Lichtblick beim 15:23

Warf zu viele Fahrkarten: Martin Golenia (am Ball) von der HSG Hunte-Aue Löwen II blieb beim 15:23 gegen den TV Neerstedt unter seinen Möglichkeiten.
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Warf zu viele Fahrkarten: Martin Golenia (am Ball) von der HSG Hunte-Aue Löwen II blieb beim 15:23 gegen den TV Neerstedt unter seinen Möglichkeiten.

Barnstorf – Schwache Vorstellung zum Auftakt: Die Verbandsliga-Handballer der HSG Hunte-Aue Löwen II unterlagen am Samstag vor 60 Zuschauern in der Barnstorfer Vereinssporthalle dem TV Neerstedt mit 15:23 (7:12). Löwen-Trainer Malte Helmerking nannte den Hauptgrund für die Niederlage: „Wir scheitern an uns selbst im Angriff.“ Diese Aussage belegt ein Blick in die Statistik: 17 Fehlwürfe und 14 zum Teil haarsträubende technische Fehler. Es gab beim Verlierer zwei Lichtblicke: Torhüter Manuel Pauli wehrte 14 Bälle ab, darunter auch einen Siebenmeter von Linkshänder Michael Uken (9/4). Und der in der zweiten Hälfte am linken Flügel eingesetzte Niko Hartmann, der zweimal traf, bot ebenfalls eine ordentliche Leistung.

Dagegen erwischte Rückraumakteur Martin Golenia (3/1) einen schlechten Tag, der 31-Jährige scheiterte mehrfach an Neerstedts Torwart Kevin Pecht. Auch Rückraumspieler Dennis Westermann blieb unter seinen Möglichkeiten, ging leer aus.

Nur beim 1:0 (1.) durch Golenia lagen die Gastgeber vorn. Die Neerstedter drehten schnell den Spieß zum 4:1 (9.) um, setzten sich über 10:4 (18.) auf 12:5 (22.) ab. „Es lief vorn nicht viel zusammen. Wir sind nach der langen Pause noch nicht eingespielt, die Spielabläufe klappen nicht“, analysierte der 36-jährige Helmerking. Tobias Mundhenke und Osman Ahmad verkürzten bis zur Pause auf 7:12.

Nach dem Wechsel brachten in einer besseren Phase Golenia mit verwandeltem Siebenmeter und Mundhenke mit Doppelpack die HSG Hunte-Aue Löwen II auf 12:15 (42.) heran. „Danach haben wir wieder wilde Pässe gespielt und einfache Gegentore kassiert“, schüttelte Helmerking nur mit dem Kopf. So stellte TVN-Rückraumakteur Eike Kolpack (5), der mit seiner lädierten Schulter eigentlich gar nicht mehr richtig werfen kann, mit zwei Treffern zum 17:12 (45.) den alten Abstand wieder her.

Etliche Fehlversuche brachten den Löwen-Coach in Rage: „Wir treffen vorn nichts und werfen den gegnerischen Torhüter regelrecht warm.“ Auch mit der Defensivarbeit war er nicht einverstanden: „In der Abwehr müssen wir kompakter stehen.“ Spätestens beim Stand von 14:21 (55.) durch Marcel Reuter (3) war die Begegnung gelaufen. Der eingewechselte HSG-Schlussmann Luca Köhnken hielt noch einen Strafwurf von Uken.  

Stenogramm

HSG Hunte-Aue Löwen II - TV Neerstedt 15:23 (7:12) - HSG Hunte-Aue Löwen II: Pauli, Köhnken (ab 50.) - Recht (1), M. Chylinski, J. Heemann (1), Ahmad (3), Hartmann (2), Heuer, Lüders, Kruse, Westermann, Bretthorst (1/1), Golenia (3/1), Mundhenke (4). 

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