Torflut in der Frauen-Kreisliga / Martfelds Greger beim 5:0 Spielerin des Spiels

Lahausen kassiert nach 16 Siegen in Folge 1:8-Klatsche

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Lahausens Martina Weiß erzielte das zwischenzeitliche 1:1, aber danach kam der letztjährige Meister gegen den TSV Holzhausen-Bahrenborstel beim 1:8 noch richtig unter die Räder.

Syke - Es war ein verrückter Kreisliga-Spieltag bei den Fußballerinnen. 0:8, 1:9, 1:8, 1:6 und 5:0 – fünf Schützenfeste mit einem deutlichen Sieger aus sechs Spielen. Richtige Spannung gab’s eigentlich nur in einer Partie: Die SG Asendorf/Süstedt musste sich auf eigenem Platz mit 0:1 der SG Barenburg geschlagen geben.

SV Staffhorst - FC AS Hachetal 0:8 (0:6): Zwischen dem Aufsteiger aus der Kreisklasse und dem Bezirksliga-Absteiger war von Beginn an ein Klassenunterschied zu sehen. Katharina Meyer eröffnete das Scheibenschießen nach zehn Minuten. Karina Kastens (14./ 40.), Denise Schmitting (23./ 29.) und Viktoria Meyer (42.). machten schon in der ersten Hälfte das halbe Dutzend voll. Im zweiten Durchgang nahmen die Gäste einen Gang raus. Es reichte aber noch zu Toren von Katharina Knobling (57.) und Anne-Dora Thiele (80.).

TSV Martfeld - SV Bruchhausen-Vilsen 5:0 (2:0): Nach der Spielerin des Spiels musste nicht lange gesucht werden. Xenia Greger traf dreimal und erlegte den Gegner so fast im Alleingang. „Sie hat den Unterschied gemacht“, lobte Martfelds Trainer Boris Lässig. Nach einer hektischen und nervösen Anfangsphase im Samtgemeinde-Derby übernahmen die Gastgeberinnen das Kommando, und Greger sorgte für den Türöffner. Nach einem zu kurzen Abstoß schaltete die Torjägerin am schnellsten und erzielte das 1:0 (24.). Gesa Rengstorf erhöhte noch vor dem Seitenwechsel auf 2:0 (31.). Nach der Pause legte Greger mit einem satten Schuss das 3:0 nach und machte damit endgültig den Deckel auf die Partie (51.). Jana True (68.) und noch einmal Greger (85.) mit einem direkten Freistoß schraubten das Ergebnis noch in die Höhe.

SG Asendorf/Süstedt - SG Barenburg 0:1 (0:1): Dem Aufsteiger gehörte ganz klar die erste Hälfte, und deshalb sprach Asendorfs Trainer Joachim Hennecke nach dem Spiel ganz fair von einem verdienten Erfolg der Gäste. Die Barenburgerinnen verzeichneten ein deutliches Chancenplus, und eine der Möglichkeiten nutzte Sara Fuchs zum Tor des Tages (42.). In der zweiten Hälfte wurde die Partie zwar ausgeglichener, aber die Gastgeberinnen schafften es nur sehr selten, Barenburg unter Druck zu setzen. „Das letzte Aufbäumen habe ich vermisst. Da war ich schon enttäuscht von meiner Mannschaft“, meinte Hennecke angefressen.

9:1 – Hildebrand und

Wiegmann mit Dreierpacks

SV Friesen Lembruch II - TuS Sulingen 1:9 (0:4): Es wurde das erwartete einseitige Spiel. Die ersten 20 Minuten hielten die Gastgeberinnen noch ganz gut mit, doch mit dem 1:0 durch Jennifer Norden platzte bei Sulingen der Knoten (19.). Frieda Hildebrand (26./28.) und Wiebke Wiegmann (40.) legten vor der Pause dreimal nach. Gleiches Bild in der zweiten Hälfte. Jana Ohrdes (51.), Wiegmann (57./74.), Hildebrand (78.) und Norden (81.) schossen die weiteren Tore. Laura Lehnkering gelang nach einer Vorlage von Annika Schierbaum immerhin der Ehrentreffer (83.).

TSV Weyhe-Lahausen - TSV Holzhausen-Bahrenborstel 1:8 (1:1): Das ist mal ein Paukenschlag: Der Meister vom vergangenen Jahr kam nach 16 Kreisliga-Siegen in Folge gegen Holzhausen mal so richtig unter die Räder. Dabei stand es bis zur 62. Minute sogar noch 1:1 nach Toren von Malin Wiegmann für die Gäste (9.) und Martina Weiß (41.) auf der anderen Seite. Aber schon bis dahin war Holzhausen klar besser und hätte führen müssen. Das Toreschießen holten sie dann vor allem in der Schlussphase nach. Sabrina Meier (62./79.) und Wiegmann (70.) sorgten für die Vorentscheidung – ehe die letzten fünf Minuten ein bisschen grotesk wurden. Viermal mussten die Lahauserinnen noch den Ball aus dem Netz holen – Wiegmann (85./ 90.+1) und Meier (88./90.) hatten jeweils noch zweimal getroffen.

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst - SG Mörsen-Scharrendorf 1:6 (1:2): Es klingt bei so einem Ergebnis etwas verrückt, aber das Spiel hätte ganz anders ausgehen können. In der ersten Hälfte hatten die Gastgeberinnen eine ganze Reihe von guten Chancen, aber nur Anika Martinovic traf (42.). Ganz anders Mörsen, das sich gnadenlos effektiv zeigte. Kim-Julia Martens (8.) und Jasmin Hake (33.) nutzten die Chancen eiskalt aus. Nach der Pause schoss Martens das 3:1 (50.). Daraufhin machte Seckenhausen auf und wurde gnadenlos ausgekontert. Die wieder mal überragende Hake schnürte innerhalb von zehn Minuten einen Hattrick (65./68./75.), so dass das Ergebnis am Ende ein paar Tore zu hoch ausfiel.

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