Tolle Leistungen im Vilser Wiehebad

Riemenschneider knackt Kreisrekord

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Janna Alfke von der SG Syke/Barrien schlug dreimal als Erste an. mme

Vilsen - Optimale Wetterbedingen kennzeichneten den ersten Tag des mittlerweile 45. Wiehebad-Schwimmfests, am Sonntag dagegen konnten die letzten beiden Wettkämpfe wegen eines Gewitters nicht mehr durchgeführt werden. Dennoch waren Organisatoren wie Aktive mit dem Verlauf des Festes sehr zufrieden und freuten sich über den reibungslosen Ablauf sowie über zahlreiche hervorragende Ergebnisse.

Gleich zwei neue Kreisrekorde gab es zu verzeichnen. Den Frauen der 4x50-Meter-Lagenstaffel des gastgebenden Grafen-Schwimmteams gelang es, die ein Jahr alte Bestzeit um knapp eine Sekunde zu unterbieten. Nach 2:23,17 Minuten hatten Selene Ruppelt, Pia Oestmann, Fiona Buschmann und Emmelie Ulbrich ihr Ziel erreicht und damit Hervorragendes geleistet, auch wenn sie unter den acht teilnehmenden Mannschaften nach der SGS Bremerhaven und der Eintracht Hildesheim „nur“ auf Rang drei anschlugen.

Rund eine halbe Sekunde schneller als Mona Martens im Oktober 2007 war Nele Riemenschneider vom Weyher SV über 50 Meter Rücken und knackte damit einen Kreisrekord, der sieben Jahre Bestand hatte. 33,36 Sekunden lautet die neue Rekordzeit ab sofort. Mit diesem prachtvollen Ergebnis heimste die 16-Jährige eine der fünf Goldmedaillen ein, die sie sich in der Wertung des Jahrgangs 1998 sicherte. Gleichzeitig errang sie damit die Silbermedaille der Offenen Wertung. Gleich dreimal die Spitzenposition der offenen Wertung nahm Riemenschneider mit ihren Siegen ein über 100 und 200 Meter Freistil (1:02,48/2:13,49) sowie über 100 Meter Rücken (1:12,20). Eine Leistungssteigerung auf 30,31 Sekunden über 50 Meter Schmetterling bescherte ihr neben dem ersten Platz im Jahrgang die Bronzemedaille der offenen Wertung.

Cedric Bultmann steuerte sechs Goldstücke zur Erfolgsbilanz der Weyher bei. Unter den Zwölfjährigen hatte er als Freistilschwimmer dreimal die Nase vorn, war weder über 50 noch 100 Meter Rücken zu schlagen und triumphierte ebenfalls über 50 Meter Schmetterling.

Dennis Landwehr vom Grafen-Schwimmteam vollbrachte das Kunststück, mit zwölf Starts 17 Medaillen zu ergattern. Er war damit nicht nur einer der eifrigsten, sondern auch einer der erfolgreichsten Wettkampfteilnehmer. Über alle drei Rückenstrecken schwamm Landwehr seinen gleichaltrigen Konkurrenten mit deutlichem Abstand davon. Seinen größten Triumph feierte der 15-Jährige über die 200-Meter-Distanz. Hier war er nicht nur Schnellster des Jahrgangs 1999, sondern aller Männer überhaupt. Auf den beiden anderen Strecken landete er in der offenen Wertung auf dem Silberrang. Kaum weniger erfolgreich war Landwehr als Freistilschwimmer. Über 50 und 100 Meter Schmetterling wurde er Erster und Zweiter im Jahrgang sowie Dritter der offenen Wertung. Viermal startete Landwehr als Staffelschwimmer und hatte damit wesentlichen Anteil an den vier Silbermedaillen, die die Männer des Grafen-Schwimmteams aus dem Wasser zogen.

Auch Daniel Hagner konnte die Anzahl seiner Goldmedaillen dadurch verdoppeln, dass er mit seinen Jahrgangssiegen über 200 Meter Freistil und Schmetterling sowie über 400 Meter Freistil zugleich die Spitzenplätze der offenen Wertung belegte.

Erfolgreichste der sechs Starterinnen des TSV Bassum war Finja Nienaber. Als Freistil- und Rückenschwimmerin schlug sie je zweimal als Erste des Jahrgangs 2003 an. Am eindrucksvollsten war ihr Triumph über die 50 Meter Freistil, für den sie 33,29 Sekunden brauchte. Zu Goldstücken Nummer fünf und sechs schwamm Nienaber über 50 Meter Brust und 100 Meter Schmetterling.

Unter den 15-Jährigen glänzte Pia Stolle (SG Syke/Barrien) mit fünffachem Gold. Dreimal setzte sie sich allein als Freistilschwimmerin durch, zwei weitere Goldstücke holte sie als Rückenschwimmerin. Ihr Sieg über die 100-Meter-Strecke bedeutete zugleich die Bronzemedaille der offenen Wertung.

Vierfaches Gold errang Finn Corus vom Grafen-Schwimmteam (Jahrgang 2000). Unter den Allerjüngsten stieg Vereinskollege Tyrone Dippmar (2006) ebenfalls viermal als Erster aus dem Wasser und heimste damit vier der fünf möglichen Goldstücke ein.

Je dreimal als Erste schlugen an: Jule Schriefer (2000), Sofie Therese Brickmann (2002) und Felix George (2002) vom Weyher SV, Janna Alfke (2001) von der SG Syke/Barrien sowie Matthias Wille (2005) und Nick Timon Riegow (1997) vom Grafen-Schwimmteam.

mme

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