350 Zuschauer sehen ein Barnstorfer 44:32 gegen SVGO Bremen / „Drei Tage Schmerzen“

Nikolaus-Stiefel prall gefüllt

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Tobias Meyer (rechts) glänzte gestern besonders nach der Pause und erzielte insgesamt neun Tore.

Kreis-Diepholz - Von Gerd Töbelmann. DiepholzKreis-Diepholz - Von Gerd Töbelmann. Kurz vor Nikolaus haben die Oberliga-Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz ihren Fans den Stiefel noch mal prall mit Toren gefüllt. Im letzten Heimspiel des Jahres gab es gegen den Tabellenelften SVGO Bremen vor 350 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle ein klares 44:32 (21:12).

Barnstorfs Trainer Mario Mohrland war mit dem Auftritt seiner Mannschaft, die den zweiten Platz damit verteidigte, aber nicht uneingeschränkt zufrieden: „In der ersten Halbzeit war unsere Leistung in Ordnung. Aber nach der Pause war das in der Abwehr gar nichts mehr. Da wurden unsere Torhüter ziemlich im Stich gelassen. Die Bremer kamen da zu mehr leichten Toren als nötig. Es hat sich gezeigt, dass unser zweiter Anzug eben der zweite Anzug ist.“

In den ersten 30 Minuten legten die Gastgeber den Grundstein zum deutlichen Sieg. Und das vorentscheidende 21:12 hatte drei Väter. Erstens: Linksaußen Finn Richter, der in diesen 30 Minuten acht seiner insgesamt zehn Treffer erzielte und auch als Siebenmeterschütze glänzte. Zweitens: Laurynas Palevicius. Richters Pendant auf dem anderen Flügel stellte sich trotz Oberschenkelproblemen in den Dienst der Mannschaft, war trotz der Blessur immer noch zu schnell für die Bremer Deckung und „netzte“ sechs Mal. Und drittens: Der mittlerweile 36-jährige Maik Schwenker (bildete zusammen mit dem 42-jährigen Maik Kießlich das Dino-Duo im Tor) vertrat den verletzten Donatas Biras (bekam im Training einen Ball auf das Auge) erstklassig und zeigte bei seinen zehn gehaltenen Bälle teilweise spektakuläre Paraden. „Malle“ wusste später aber auch, dass er das teuer bezahlen wird: „In den kommenden drei Tagen werde ich Schmerzen ohne Ende haben. Aber egal: Es hat tierisch Spaß gemacht.“

Eben jener Spaß verging SVGO-Trainer Gerd Anton von Minute zu Minute. Erst recht, als zwei seiner Spieler (Thies Kohrt und Nils Zittlosen) die Rote Karte zu sehen bekamen. „Die Schiris haben da mit zweierlei Maß gemessen“, meinte Anton: „Die Barnstorfer haben auch ganz schön zugelangt. Unser Kreisläufer ist mit Kratzspuren und Prellungen übersät.“ Und was traut er der HSG am Saisonende zu? „Ich denke, dass man mit diesem Kader aufsteigen muss“, antwortete der langjährige Trainer der Hoyaer Frauen.

Im zweiten Abschnitt ging es teilweise vogelwild zu. Das lag auch daran, dass Mohrland munter durchwechselte, die eingesetzten Spieler das Establishment aber noch nicht vollwertig ersetzen konnten. Einer ragte dabei aber doch heraus und warf sich mit allen Kräften ins Getümmel: Tobias Meyer. Barnstorfs Halblinker wurde zwar oft hart angegangen, tankte sich aber immer wieder durch und kam auf neun Feldtore.

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