TT-Jungennationalmannschaft besiegt Russland 3:0

Tobias Hippler aus Heiligenrode feiert EM-Titel

Tobias Hippler triumphierte mit der deutschen Jungennationalmannschaft und freute sich über den EM-Titel.
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Tobias Hippler triumphierte mit der deutschen Jungennationalmannschaft und freute sich über den EM-Titel.

Heiligenrode - Goldener Moment für das ehemalige Heiligenroder Tischtennis-Juwel Tobias Hippler: Elf Jahre nachdem ein deutsches Jungenteam letztmalig Europameister geworden war, machte es „Hippi“ Dimirtij Ovtcharov und Co. nach und erkämpfte an der Seite von Gerrit Engemann, Cedric Meissner und Fanbo Meng im portugiesischen Guimaraes durch einen 3:0-Endspieltriumph über Russland erstmalig wieder den Europameister-Titel für Deutschland.

Kein Wunder, dass Nationaltrainer Zhu Xiaoyong nach dem grandiosen Erfolg wie ein Honigkuchenpferd strahlte: „Das war eine sensationelle Leistung. Die Jungs haben die Aufgabe sehr gut gelöst.“ Allen voran der Sulinger Hippler. Nachdem Engemann nach einem dramatischen Fünfsatz-Kraftakt gegen Denis Ivonin das deutsche Team mit 1:0 in Führung gebracht und dabei im Entscheidungssatz einen 1:5-Rückstand wettgemacht hatte, konnte der frisch gebackene Abiturient bereits für die Vorentscheidung sorgen. Gesagt, getan. Gewohnt abgeklärt ließ Hippler Abwehrspieler Artur Abusev nie den Hauch einer Chance und setzte sich glatt mit 11:4, 11:7, 11:5 durch.

3:2-Siege über Italien und Rumänien

„Abusev hatte große Probleme mit meinem ersten Topspin. Das kam meinem Spiel natürlich entgegen“, freute sich „Hippi“. Und seine Freude wuchs sogar noch an, da kurz darauf Meissner durch einen ungefährdeten Viersatzerfolg gegen Lev Katsman endgültig alles klar machte. Die Überraschung war perfekt und die deutsche Jungenmannschaft durfte sich als Europameister feiern lassen. Keine Selbstverständlichkeit, da Deutschland in der Vorrunde noch mit 2:3 an Russland gescheitert war und damit als Gruppenzweiter die deutlich schwerere Auslosung hatte.

Doch die DTTB-Youngster bewahrten die Ruhe und präsentierten sich auf den Punkt topfit. Erst „vermöbelten“ Hippler und Co. im Achtelfinale Slowenien mit 3:0, dann überstanden sie nacheinander mit 3:2 zwei Hitchcock-Thriller gegen Italien und Rumänien, ehe es im Finale zum ganz großen Wurf reichte.

Keine Frage, das frühe Ausscheiden im Einzel und Doppel dürfte für den ehrgeizigen Tobias Hippler so nur noch eine Randnotiz darstellen. Dieser Triumph überstrahlt alles.

drö

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