Tischtennis-Spieler aus 13 Clubs, dazu ein Showmatch – der Schwaförden-Cup kommt an

Erstauflage macht Lust auf mehr

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Tristan Finke hielt die Vereinsfarben des TSV Schwaförden hoch, stürmte bis ins Halbfinale.

Schwaförden - Bis zur Geisterstunde flogen die Tischtennis-Bälle über die Platten – erst dann gingen langsam die Lichter aus. Allein die Uhrzeit zeigt, dass kaum einer genug kriegen konnte von der Erstauflage des Schwaförden-Cups. Mehr als fünf Stunden kämpften 32 Spieler aus 13 Vereinen (unter anderem Gastgeber TSV Schwaförden, TuS Sulingen, TSV Bassum, TV Neuenkirchen, TSV Eystrup, MTV Bücken, TSV Barenburg) beim Neujahrsturnier um Pokale.

Die ersten Trophäen waren allerdings schon vor dem ersten Ballwechsel verteilt worden. Alexander Lupp (Hamburg) wurde für die längste Anfahrt ausgezeichnet, der TSV Steyerberg dafür, dass er die meisten Athleten mitgebracht hatte.

Andreas Scholz schnappte sich den Wanderpokal.

Dann ging‘s ans Eingemachte. Alle Teilnehmer mussten sich zunächst in Achtergruppen für das Achtelfinale qualifizieren – von dort aus wurde im K.o.-System weitergespielt. Hier wusste Lokalmatador Tristan Finke zu überzeugen. Mit einem 3:1-Erfolg stürmte er ins Viertelfinale, und auch hier behielt Finke mit 3:2 die Oberhand gegen Nico Wieking (TuS Steyerberg). Erst im Halbfinale musste sich der Athlet vom TSV Schwaförden geschlagen geben – mit 1:3 gegen Andreas Scholz (MTV Bücken). Und der Bezirksliga-Spieler war es auch, der sich im Finale gegen Marel Zobel (SV Linsburg) in einem hartumkämpften Match mit 3:2 den Wanderpokal schnappte.

Tischtennis-Werbung betrieben auch der Sulinger Jugend-Nationalspieler Tobias Hippler (spielt nun in Celle) und der Huder Oberligaspieler Daniel Kleinert in einem Showmatch. Hippler setzte sich mit 2:1 durch – doch das Ergebnis war zweitrangig. Das Duo lieferte sich 30 Minuten lang spektakuläre Ballwechsel, zog die 70 Zuschauer in ihren Bann. Anschließend gaben Hippler und Kleinert auch noch Turnierteilnehmern die Chance, sich mit ihnen zu messen. Auch deshalb war der Schwaförden-Cup eine runde Sache, das Motto „Gutes Klima“ war Programm. Schwafördens Vereinspräsident Thomas Lund freute sich über das neue Winter-Event und lobte voller Stolz das Engagement seiner Sportler.

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