Der 41-jährige Grieche gewinnt und bereitet damit das 3:0 von Hennebont vor

Tischtennis-,,Opa“ Kreanga düpiert Werders Weltmeister

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Sein Markenzeichen: Mit seiner immer noch grandiosen Rückhand brachte Kalinikos Kreanga (Bild) Werders Weltklassemann Chuang schier zur Verzweiflung. ·

Bremen - Bittere Pleite für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Klar mit 0:3 scheiterte der Deutsche Meister in der Champions-League am französischen Vertreter Hennebont GV und verpasste den erhofften Gruppensieg überdeutlich. Negative Konsequenz: Im Viertelfinale droht ein „Hammerlos“ gegen einen Gruppenersten. Trotzdem sieht Bremens Teammanager Sascha Greber der Auslosung entspannt entgegen: „Ich denke, wir haben gegen jeden Gegner eine Chance. Bislang haben wir uns doch gut verkauft.“

Eine im Kern richtige Aussage. Allerdings mit einer Einschränkung: Gegen Hennebont blieben die Hanseaten unter ihren Möglichkeiten. Gerade in punkto Kaltschnäuzigkeit erwiesen sich die Franzosen als überlegen.

Im Prinzip besiegelte bereits die Auftaktpleite von Spitzenspieler Chih-Yuan Chuang die Bremer Niederlage. Zumal im Vorfeld niemand ernsthaft damit gerechnet, dass das Bremer Doppel-Weltmeister ausgerechnet gegen Kalinikos Kreanga stolpern könnte. Doch genau das tat der Taiwanese. Trotz seiner 41 Lenze peitschte der griechische Oldie seine gefürchtete Rückrand ein ums andere Mal am verdutzten Chuang vorbei und rasierte den Werderaner in vier Sätzen. „Kreanga ist immer noch ein Weltklassespieler. Er hat Chih nie ins Spiel kommen lassen“, lobte Greber Hennebonts Routinier.

Diese absolut nicht einkalkulierte Schlappe erwies sich für die Hausherren als Anfang vom Ende. Erst scheiterte Adrian Cisan in vier engen Durchgängen an Dimitrij Prokopcov, dann reichte Constantin Cioti gegen Chen Chien-An eine 2:1-Satzführung und ein 10:10 im vierten Abschnitt nicht zum Sieg.

„Hennebont war im entscheidenden Moment cooler. Die waren mehr auf den Erfolg fokussiert als wir. Das Ergebnis geht schon in Ordnung“, zuckte Greber nach dem deutlichen 0:3 mit den Schultern. · drö

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