Tischtennis-Bundesligist hat doppelten Einsatz

Werder baut auf Vizeweltmeister Falck

Fordert heute einen Sieg: Bremens Teammanager Sascha Greber. Gegner ist der ASV Grünwettersbach.
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Fordert heute einen Sieg: Bremens Teammanager Sascha Greber (l.). Gegner ist der ASV Grünwettersbach.

Bremen – Auf Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen wartet ein kniffliger Doppelpack: Am Freitag gastieren die Hanseaten um 19.00 Uhr beim punktgleichen Tabellensiebten ASV Grünwettersbach, ehe die Grün-Weißen am Sonntag um 15.00 Uhr beim amtierenden Deutschen Meister 1. FC Saarbrücken ran müssen.

Zumindest ein Sieg aus den beiden Partien sollte Pflicht sein, wenn die Werderaner die Playoff-Plätze nicht frühzeitig aus den Augen verlieren wollen. Wahrscheinlicher wäre dabei wohl ein Erfolg in Grünwettersbach, doch Bremens Teammanager Sascha Greber warnt davor, den ASV zu unterschätzen: „Das wird alles andere als einfach. Schließlich verfügt Grünwettersbach über zwei absolute Topspieler. An Position eins haben sie in Wang Xi eine regelrechte Abwehrlegende in ihren Reihen, und auch der deutsche Nationalspieler Dang Qiu hat sich toll entwickelt. Das wird ein Match komplett auf Augenhöhe.“

Gut für den SVW: Spitzenspieler Mattias Falck ist nach drei Turnieren in China wieder nach Deutschland zurückgekehrt und steht laut Greber „zur Verfügung. Beim letzten Spiel gegen Ulm saß Mattias ja leider noch in China fest, aber am Donnerstag ist er in Frankfurt gelandet und wird für uns hoffentlich am Wochenende den Unterschied ausmachen. Seine Form stimmt ja momentan.“

Dezent untertrieben. Bei den drei hochkarätig besetzten Events im Reich der Mitte erreichte der Schwede zweimal das Viertelfinale und einmal sogar die Runde der letzten Vier. Besser geht es kaum.

Vizeweltmeister Falck befindet sich also in glänzender Verfassung und soll die Norddeutschen im Idealfall zu vier Punkten führen. Mindestens jedoch zu zwei, wie Greber bestätigt: „Nach dem Spiel in Grünwettersbach wollen wir unbedingt auf eine Bilanz von 10:8 Zählern kommen. Dann könnten wir in Saarbrücken befreiter aufspielen. Dort sehe ich uns nämlich als krassen Außenseiter.“

Sicherlich keine Tiefstapelei. Schließlich knockte das saarländische Trio Shang Kun/Patrick Franziska/Darko Jorgic die Bremer zuletzt im DM-Halbfinale mit 3:0 aus und schnappte sich danach gegen Ochsenhausen auch den Titel. „Da war die Klasse von Saarbrücken gut zu sehen“, schwärmt Greber: „Das ist ein Team ohne einen einzigen Schwachpunkt.“ Stimmt. Und im Playoff-Halbfinale blieb Werder tatsächlich chancenlos – nicht aber zuvor in der Liga. Die letzten zwei Bundesliga-Begegnungen gingen beide an den SVW, was vielleicht ein gutes Omen sein könnte. Immerhin heißt es in einem oft zitierten Sprichwort nicht umsonst: Dreimal ist Bremer Recht.

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