Tischtennis-Bundesligist verliert beim bis dato punktlosen Tabellenletzten

Peinliches 2:3 für Werder

Werders Bastian Steger (Archivbild)

Bremen - Bitterer Rückschlag für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen: Beim bis dato punktlosen Schlusslicht TTC Schwalbe Bergneustadt scheiterten die Hanseaten völlig überraschend mit 2:3 und kassierten so einen herben Dämpfer im Kampf um die Playoff-Plätze.

Entsprechend konsterniert wirkte Bremens Coach Cristian Tamas: „Das wirft uns natürlich etwas zurück. Mit 8:4-Zählern hätten wir uns richtig schön oben festgebissen. Aber 6:6-Punkte sind natürlich nur mittelmäßig. Wir müssen uns die verlorenen Zähler wiederholen.“ In Bestbestzung durchaus möglich. Doch ohne die etatmäßige Nummer drei Constantin Cioti (geschwächt nach einer Grippe) erwies sich selbst der Aufsteiger als ein Gegner auf Augenhöhe. Zumal Bergneustadt mit dem Brasilianer Gustavo Tsuboi eine formidable Nummer eins aufzubieten hatte. Gekonnt faltete er Adrian Crisan zusammen und glich so postwendend die Bremer Führung durch Bastian Steger aus. Etwas unglücklich verlief dann anschließend das Bundesliga-Debüt von Hunor Szöcs, der trotz drei Satzbällen im ersten Durchgang mit 0:3 an Benedikt Duda scheiterte.

Ob da nicht doch der angeschlagene Cioti die bessere Wahl gewesen wäre? Tamas mochte es nicht ausschließen: „Im Nachhinein würde ich jetzt wohl eher Costa aufstellen. Aber hinterher ist man immer klüger.“

Stimmt. Und verloren war ja auch beim 1:2-Zwischenstand noch nichts. Zumal Crisan gegen Steffen Mengel ein verloren geglaubtes Match (0:2-Satzrückstand) noch aus dem Feuer riss und so die Partie wieder auf Anfang stellte. Nur noch ein Punkt fehlte somit zum Bremer Happy End.

Lange Zeit sprach auch alles dafür. Steger entschied gegen Tsuboi den ersten Satz für sich und hatte auch im zweiten Durchgang satte drei Satzbälle. Dumm nur, dass er keinen davon nutzte und das Spiel noch aus der Hand gab. Tsuboi blieb kalt wie eine Hundeschnauze, brachte mit seinen unangenehmen Linkshänder-Topspins Steger immer mehr in Bedrängnis und schickte die Gäste in vier Sätzen endgültig auf die Bretter.

drö

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