Tischtennis-Bundesliga: Der souveräne Spitzenreiter Borussia Düsseldorf gastiert mit Timo Boll

Werder Bremen hat nichts zu verlieren

Düsseldorfs Topspieler Timo Boll könnte gegen Bremens Adrian Crisan straucheln.
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Düsseldorfs Topspieler Timo Boll könnte gegen Bremens Adrian Crisan straucheln.

Bremen - Auf Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen wartet am Sonntag eine regelrechte Herkulesaufgabe: Um 15.00 Uhr empfangen die Hanseaten Rekordmeister Borussia Düsseldorf und gehen als krasser Außenseiter in die Partie hinein.

Denn: Düsseldorf brilliert in dieser Saison nicht umsonst mit einer makellosen Bilanz von 22:0-Zählern. In Deutschlands besten Tischtennis-Spieler aller Zeiten Timo Boll verfügt die Borussia über eine kaum zu schlagende Nummer eins (bislang kommt Boll auf eine Bilanz von 11:1-Siegen) und kann auf den übrigen Positionen ebenfalls aus dem Vollen schöpfen. Um die übrigen beiden Einzelplätze streitet sich in Deutschlands Nummer drei Patrick Franziska, dem griechischen Weltklasse-Abwehrer Panagiotis Gionis sowie dem ehemaligen Werderaner Kamal Achanta ein herausragendes Trio.

Egal, wer auch immer am Sonntag an den Tisch gehen wird, die Gäste dürften sich stets in der Favoritenrolle befinden. Doch genau darin liegt für Bremens Teammanager Sascha Greber der Reiz: „Wir haben ja rein gar nichts zu verlieren und können völlig befreit aufspielen. Allerdings müssen wir jede kleine Möglichkeit eiskalt ausnutzen, wenn uns eine Überraschung gelingen soll.“

Eine dieser Mini-Chancen könnte sich im Idealfall Adrian Crisan erarbeiten. Der Rumäne gilt seit Jahren als größter Angstgegner von Boll und würde aus Bremer Sicht mit einem Sieg über die deutsche Ikone für ein frühes „Break“ sorgen. Dann – aber wahrscheinlich auch nur dann – wären die Hausherren am Drücker.

Schließlich ist Bremens Topspieler Bastian Steger gegen Düsseldorfs Youngster Patrick Franziska ein Erfolg durchaus zuzutrauen, und auch Bremens Nummer drei Constantin Cioti dürfte als „Abwehr-Liebhaber“ gegen Panagiotis Gionis seine Chance bekommen. Zudem hat Sascha Greber noch einen weiteren Vorteil für sein Team ausgemacht: „Düsseldorf musste gestern Abend in der Champions-League im französischen Cergy antreten. Vielleicht steckt den Gästen das schwere Match dann noch in den Knochen.“

drö

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