Tischtennis-Bezirksoberligist verliert 7:9 gegen Seelze II / „Jubiläum dennoch anständig begossen“

Twistringer Krimi-Niederlage bei Kramers 500. Spiel

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Vor dem Match gegen Seelze II wurde Twistringens Jens Kramer (rechts) für sein 500. Punktspiel geehrt. Die ersten Gratulanten waren seine Mitspieler (v.l.) Andreas Leder, Dennis Wüschmann, Bernd Siemers, Matthias Weber, Hendrik Wiese und Marvin Kramer.

Twistringen - Jubiläum versaut: Ausgerechnet in seinem 500 Punktspiel für den SC Twistringen kassierte Mannschaftsführer Jens Kramer in der Tischtennis-Bezirksoberliga die erste Saisonniederlage. Allerdings erst nach einem Kampf auf Biegen und Brechen haarscharf mit 7:9 gegen den Titelaspiranten TuS Seelze II. So konnte auch Kramer dem über vierstündigen Fight viel Positives abgewinnen: „Wir haben es Seelze schließlich richtig schwer gemacht. Aber am Ende geht das Ergebnis in Ordnung und mit 6:2-Zählern stehen wir ja auch noch glänzend da. Alles gut also.“

In der Tat bestand für Hausherren kein Grund, um Trübsal zu blasen. Denn: Der SCT hatte ohne Leistungsträger Andreas Leder, der mit einer Grippe flachlag, das Maximum aus seinen Möglichkeiten herausgeholt. Zwei hauchdünn gewonnene Doppel sowie das 13:11 im fünften Satz (nach Abwehr eines Matchballs) von Spitzenspieler Matthias Weber gegen Michell Zimmermann bescherten Twistringen zwar schnell eine 3:1-Führung, doch Seelze reagierte im Stile einer Klassemannschaft. Im ersten Durchgang punktete für das Kreisteam nur noch ein überragend auftrumpfender Dennis Wünschmann, so dass der SCT zur „Halbzeit“ mit 4:5 zurück lag.

Aber Twistringen blieb dran: Abermals rettete sich Weber mit zwei Punkten Vorsprung im Entscheidungssatz ins Ziel, und auch auf die Schlappen von Jens Kramer, Marvin Kramer sowie Ersatz „Berni“ Siemers hatten die Gastgeber die passende Antwort parat: Mit glänzenden Leistungen erzwangen Wünschmann und Hendrik Wiese beim Stand von 7:8 das Abschlussdoppel. „Aber da haben Seyring/Zimmermann im fünften Satz leider einige Riesen getroffen. Schade, mit viel Glück retten wir noch einen Punkt“, seufzte Kapitän Kramer nach der knappen 2:3-Schlappe – ließ sich davon jedoch nicht die Laune verhageln: „Wir haben mein Jubiläum trotzdem anständig begossen.“

drö

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